„Manno!“: Echt, so war das damals!
Die geniale Illustratorin Anke Kuhl hat ihre Kindheit in den Siebzigerjahren zu einem Comic gemacht: Urkomisch und zugleich ein Dokument westdeutscher Alltagsgeschichte.
Die geniale Illustratorin Anke Kuhl hat ihre Kindheit in den Siebzigerjahren zu einem Comic gemacht: Urkomisch und zugleich ein Dokument westdeutscher Alltagsgeschichte.
Der DlfKultur ist überwältigt von der Klarheit und Strenge, mit der Susanne Kerckhoff in ihren „Berliner Briefen“ von 1948 Rechenschaft einforderte, von sich selbst und ihren Mitbürgern. Der Dlf bewundert die Melancholie und Lakonie, mit der Jhumpa Lahiri …
Im deutschen Alltag fehle der selbstverständliche Umgang mit unterschiedlichen Hautfarben – zum Beispiel in einer Familie, sagt die Schriftstellerin Ulrike Draesner. Sie ist Mutter einer schwarzen Tochter und oft mit Alltagsrassismus konfrontiert.Deutschlandfunk Kultur, LesartDirekter Link zur Audiodatei…
„Damals waren wir eine kleine Schar, heute sind wir Legionen.“ Der Erste Weltkrieg ist vorbei. Italien gehört zu den Siegermächten und gehört es doch nicht ganz, denn es ist bloßer Spielball und im Grunde nicht relevant….
Kritik: „Der Krieg ist eine ständige Wiederholung identischer Szenen“, sagt der irakische Dichter Kadhem Khanjar (geb. 1990) in einem Interview mit Arte Tracks. Er lebt in Babel bei Bagdad, hat einen Master in Performance Studies, doziert an der Fakultät für …
Von den zahlreichen Kochbüchern in meinem Regal liebe ich das Buch „Frühling in der Küche“ am meisten. Oskar Marti hat dieses Buch für Menschen geschrieben, die die Natur und die Umwelt lieben und eine Begründung vorangestellt: „Der Frühling ist für …
Die Schriftstellerin Ines Geipel ärgert sich in der Berliner Zeitung darüber, wie unkundig ihrer Meinung nach in der aktuellen Folge des Literarischen Quartetts über Susanne Kerckhoff und deren 1948 verfassten, jetzt wiederveröffentlichten „Berliner Briefe“ gesprochen wurde. Zu tun haben könnten …
Selbstkritisch und kämpferisch beschreibt Susanne Kerckhoff in ihren erstmals 1948 erschienenen „Berliner Briefe“ die deutsche Nachkriegsmentalität. Eine literarisch berückende Bestandsaufnahme – ihre Wiederentdeckung kommt zur richtigen Zeit.Deutschlandfunk Kultur, BuchkritikDirekter Link zur Audiodatei…
Zwei Jahre lebte Henry David Thoreau in einer selbst gebauten Hütte im Wald. Er wollte herausfinden, was man wirklich zum Leben braucht, und schrieb über diese Zeit das Buch »Walden«. Oft wird aus dem Klassiker zitiert, doch die wenigsten dürften …
Julius Kurth Einer der berühmten sechs großen Dichter, der Sojo (Bischof) Henjo, hat folgendes köstliche Lied ersonnen: Hachisu-ba no nigori ni shimanu kokoro mote, nanikawa tsuyu wo tama to asamuku?…
1772 segelte Georg Forster mit seinem Vater in die Südsee. Die Begegnung mit den Indigenen machte ihn zuerst zum Ethnologen und dann zum Revolutionär.
Während in Frankreich Chanel No. 5 den Markt eroberte, wurde in Russland ein ganz ähnliches Parfum populär. Karl Schlögel schreibt die Geschichte zweier Düfte und zweier Frauen – sie fügen sich in seinem Buch zu einer eher flüchtigen Mischung….
Kritik: Ich ließ sie herumschreien; ich wusste, was Sache war. Dann begann ich, Tarantella, Tarantella zu zupfen, und bald fielen alle mit ein. Das ist das Schöne am Spielen: Du siehst lustlose Leute und reißt sie gegen ihren Willen mit….
Wer einen längeren Aufenthalt in der Goldenen Stadt an der Moldau plant, wer diesen Studienaufenthalt mit einem Arbeitsstipendium verbinden kann, wer seine schwebenden Erinnerungen an frühere kurzweilige Besuche in Prag noch einmal auffrischen will, der greift nach einschlägigen Städteführern, fixiert……
Am 2. Januar 1972 lehnte Samuel Beckett James Knowlsons Vorschlag, eine Biographie über ihn zu verfassen, mit kaum Widerspruch duldenden Worten ab: „Betr. Biographie bin ich offen gesagt strikt dagegen….
Vorbemerkungen zur Juni-Ausgabe 2020Von Sascha Seiler
Die uruguayische Schriftstellerin Mercedes Rosende schreibt mit „Falsche Ursula“ einen ungewöhnlichen KrimiRezension von Jonas Heß zuMercedes Rosende: Falsche Ursula. KriminalromanUnionsverlag, Zürich 2020
Gioconda Bellis Texte über das Schreiben, Widerstand und Revolte, Feminismus und weibliches Verlangen erscheinen zur rechten Zeit auf DeutschRezension von Martina Kopf zuGioconda Belli: Ich bin wie ein weites LandPeter Hammer Verlag, Wuppertal 2020
Interview mit Michi StrausfeldVon Sascha Seiler
Unsere Autorin könnte viele Bücher füllen, wenn sie jede Demütigung auflisten würde, die sie wegen ihrer Hautfarbe erfahren hat. Hier schreibt sie über die Erkenntnis der vergangenen Woche.
Ein Gastbeitrag von Mirjam Wittig Die Stadien sind in diesem Jahr leer, unser Gelände, das ein Literaturstadion hätte sein können, liegt brach … Ich will aus Schnipseln einen Fan-Gesang schreiben für unser PROSANOVA….
Émilie Gleasons Graphic Novel „Trubel mit Ted“ wurde in Frankreich gefeiert. Es basiert auf dem Leben ihres autistischen Bruders.