Kategorie-Archiv: Literatur

Antikoloniale Lektüren

Albert Londres’ Reisereportagen über die französischen Kolonien und den französischen Strafanstalten auf dem afrikanischen KontinentRezension von Walter Delabar zuAlbert Londres: Afrika, in Ketten. Reportagen aus den KolonienAB – Die andere Bibliothek, Berlin 2020

Die Waffen von morgen

Schlachten mit Chlorazetophenol, Diphenylaminchlorasin und Dichloräthylsufid. Die obigen Bezeichnungen werden im kommenden Kriege ebenso populär sein wie „Schützengraben“, „U-Boot“, „Dicke Berta“ und „Tank“ im vergangenen. Für die zungenbrecherischen chemischen Vokabeln werden gefällige Abkürzungen in wenigen Tagen aufgekommen sein….

Gewaltiger Forscherdrang

Das nachgereichte Debüt von Hanya Yanagihara ist ein abgrundtiefer Dschungel von einem Roman. Man hält mit diesem Buch einen mitreißenden Abenteuerroman in den Händen, den man auch als anregende Parabel auf die Eroberungs- und Zerstörungswut des Menschen lesen kann und …

Erleuchtung verdunkelt

Schillers „Briefe über die ästhetische Erziehung des Menschen“ werden von Gideon Stiening und anderen in der Reihe „Klassiker Auslegen“ philosophiehistorisch kleingearbeitetRezension von Christian Milz zuGideon Stiening (Hg.): Friedrich Schiller. Über die ästhetische Erziehung des Menschen in einer …

Ist unser Leben von Angst bestimmt?

In „Gesellschaft in Angst? Zur theoretisch-empirischen Kritik einer populären Zeitdiagnose“ untersucht Judith Eckert die Bedeutung lebensweltlich realer Angsterfahrungen und warnt vor methodologisch unreflektierter Produktion von ArtefaktenRezension von Gertrud Nunner-Winkler zuJudith Eckert: Gesellschaft in Angst? Zur theoretisch-empirischen Kritik einer …