Kategorie-Archiv: Literatur
Edward Carey | Das verlorene Observatorium
Originalveröffentlichung: Observatory Mansions (2000) Die Irrungen schmuddeliger Eskapisten und magischer Hände im gotischen Kubus. Ein völlig eigener Roman, der das Licht zurück in die finsteren Herzen seines Personals bringt und dazu eine der ungewöhnlichsten Liebesgeschichten erzählt, die man lesen kann …
BÜCHERSCHAU DES TAGES: Gegen das Blei des Tages
Die SZ reist mit Roberto Bolanos „Monsieur Pain“ durch das surreale Paris des Jahres 1938 und blickt mit dem Historiker Mark J. Sedgwick in die geheime Geistesgeschichte des 20. Jahrhunderts….
Literatur: Cartarescu: „Kopf des Lesers zum Bersten bringen“
Marina Schwabe
An insgesamt vier Wochenenden in diesem Schuljahr haben Weltenschreiber*innen die Möglichkeit, ihr Schreiben unter Anleitung der Nachwuchsautorin Marina Schwabe weiter zu vertiefen. Das Mentoringprogramm richtet sich an Schüler*innen der Klassen, die an den Schreibwerkstätten im Rahmen des Programms »Weltenschreiber« teilgenommen …
Von der „Moskauer Novelle“ bis „Stadt der Engel“
Zum Handbuch über Leben, Werk und Wirkung der gesamtdeutschen Autorin Christa WolfRezension von Hannelore Piehler zuCarola Hilmes; Ilse Nagelschmidt (Hg.): Christa Wolf-Handbuch. Leben – Werk – WirkungJ….
Vergebliche Hoffnungen und aktuelle Einsichten
Ein Gespräch aus dem Jahr 2008 mit Christa und Gerhard Wolf über „Umbrüche und Wendezeiten“Rezension von Hannelore Piehler zuChrista Wolf: Umbrüche und WendezeitenSuhrkamp Verlag, Berlin 2019
Rainer Wochele: „An der Raststätte“ – Raststätten als Ort ohne Gesetzmäßigkeiten
Auf langen Fahrten kommt man an Raststätten kaum vorbei. Doch sie sind mehr als nur Orte der Pause und des Auftankens, wie Rainer Wochele in „An der Raststätte“ zeigt. Sie haben Geschichte und sind eine Bühne für das Leben….
Dag Olav Hessen: „C – Die vielen Leben des Kohlenstoffs“ – Mehr Moral im Kampf gegen den Klimawandel
Um die Erderwärmung zu stoppen, fordert Dag Olav Hessen ein Ende des Wachstumsdenkens. Der eigene ökologische Fußabdruck sei auch eine Frage der Moral. Wie viel können wir selbst tatsächlich gegen den Klimawandel tun?…
Eugen Ruge – Metropol
Mein Gott ist das alles schon lang her. Die UDSSR – wer von den unter Vierzigjährigen kennt überhaupt noch diese Abkürzung? Wer weiß noch, wasContinue Reading
Efeu – Die Kulturrundschau vom 16.11.2019 – Literatur
Mit dem Doppel-Literaturnobelpreis für Peter Handke und Olga Tokarczuk hat sich Europa selbst beschenkt, schreibt der aus Polen stammende, in Deutschland lebende Schriftsteller Artur Becker in der NZZ: Tokarczuk, in Polen eine engagierte Streiterin für Liberalität, Individualismus und Demokratie und …
So schafft man den NaNoWriMo – Teil 3
Dies ist der dritte Teil des NaNoWriMo-Leitfadens von indieautor.com. Wenn Sie jetzt noch dabei sind, machen Sie sich gut – auch wenn Sie im Moment vielleicht ein wenig hinter der anvisierten Wörterzahl zurückbleiben sollten….
Flöte
Paula Ludwig (* 5. Januar 1900 in Feldkirch; † 27….
Martin Korte: „Hirngeflüster“ – Dem Gedächtnis auf die Sprünge helfen
Lebenslanges Lernen ist wichtig, hält gesund und jung. Wie das gelingt, das erklärt der Hirnforscher Martin Korte. Sein Buch ist anschaulich, praxisnah und frei von hochkomplexen Abhandlungen….
Seitenwechsel [3] Johanna Hansen
Kolumne: Geschrieben werden Tagebuchnotizen, die zeitgleich an verschiedenen Orten und in verschiedenen Ländern entstehen und in der WORTSCHAU veröffentlicht werden…. Weiterlesen
Das Vergangene, ein Übergriff, der niemals aufhört
Kritik: Erst die Mutter, dann der Vater, der Bruder, die Großmutter, schließlich der Onkel: in Athena Farrokhzads Bleiweiß werden die Effekte gesellschaftlicher Ordnungen in der Sphäre der Familie durchgespielt. Dass der bereits 2013 unter dem schwedischen Titel Vitsvit erschienene und …
Bleichmittel in der Syntax
Kritik: „Meine Mutter ließ Bleichmittel durch ihre Syntax laufen Auf der anderen Seite des Satzzeichens wurden ihre Buchstaben weißerals ein Winter in Norrland“ So lauten ein paar der ersten Verse von Athena Farrokhzads Langgedicht „Bleiweiß“, im Original „Vitsvit“, das, aus …
Strich
Behände gleitet Hand übers Blatt geführt mit leichtem Griff die Feder Ausfluss der Gedanken zu Worte Sätzen geformte Beweise, die Lügen entlarven stärken nur den Glauben an sie denn wo die Menschen voreingenommen sind, ist die glänzendste Rechtfertigung umsonst wollen……
Wohnen und Schreiben – Wie wir leben wollen
Früher ließen steigende Brotpreise Gesellschaften auseinanderbrechen. Heute sind es Mieten. Sie steigen nicht nur in Szenevierteln und nicht nur für Reiche, sondern überall….
Der Wahnsinn des Genies
Das 2016 erschienene Horror-Spiel „Layers of Fear“ vom polnischen Entwicklerstudio Bloober Team lässt euch in die Haut eines Künstlers schlüpfen, der ein Bild fertigstellen will. Geschichtenerzähler Adrian und Geschichtenzeichnerin Celina stellen jedoch fest, dass das gar nicht so einfach ist….
Zain-Alabidin Al-Khatir
In seiner Autobiographie dokumentiert Zain-Alabidin Al-Khatir seine Flucht aus dem Sudan über Libyen bis nach Deutschland. In einem Buchgespräch schildert er nicht nur persönliche Erlebnisse, sondern gibt hochaktuelle Einblicke in die Grenzpolitiken Nordafrikas….
Von wegen Ponyhof. Über Marieke Lucas Rijnevelds Roman „Was man sät“
In der ersten Szene reibt die Mutter die vier Kinder mit Eutersalbe ein, um sie gegen den Frost zu schützen. Eutersalbe – es ist eines von vielen Wörtern, an die man sich schnell gewöhnt in Marieke Lucas Rijnevelds Roman „Was …
Syrischer Exil-Autor Yassin al-Haj Saleh – Ein Leben voller Anfänge
Yassin al-Haj Saleh kam mit 19 Jahren ins Gefängnis und verbrachte dort 16 Jahre. Er kam frei, lebte im Untergrund, musste aus seiner Heimat fliehen – und seine Frau zurücklassen. Eines Tages will er nach Syrien zurückkehren….
a-ha: Gefangen in den Achtzigern
Die norwegische Popband a-ha hat ihr Debütalbum „Hunting High and Low“ wieder aufgeführt. Für unseren Autor fühlte es sich an wie eine Wallfahrt in die Vergangenheit.
