Kinderbücher – Sommer 2023
Bilderbuch Jörg Mühle Kroko oder Krake? Du musst dich entscheiden!…
Bilderbuch Jörg Mühle Kroko oder Krake? Du musst dich entscheiden!…
Judith von Sternburg unterhält sich in der FR mit Martin Piekar, der in diesem Jahr am Bachmannlesen in Klagenfurt teilgenommen hat. Unter anderem spricht der in Frankfurt lebende Schriftsteller mit polnischen Familienwurzeln über sein Verhältnis zu Polen: „Für mich persönlich …
Seit heute läuft das Online-Voting zur Hotlist 2023: Das Publikum kann mit darüber abstimmen, welche Bücher aus unabhängigen Verlagen in die Endrunde der letzten zehn kommen. Mit zur Auswahl steht „Die göttlichen Kindchen“ aus der Stroux edition.
WARNUNG! Die vorliegende Rezension könnte Zitate beinhalten! Ein Känguru geht um die Welt….
Ergänzend zum Lyrikherbstbeitrag gibt es nun neue Romane, die sofort meine Aufmerksamkeit auf sich zogen. Heute: Unabhängige Verlage. Auch hier gilt: Es ist eine vollkommen subjektive Auswahl….
Weiter mit der kleinen Serie der Gedichte aus dem Deutschen von Felix Philipp Ingold. Die Gedichte dieses Büchleins (aus dem legendären Rainer Verlag) sind Umdichtungen, Parodien oder Übersetzungen von deutschen Gedichten aus dem klassischen und modernen Kanon jener Jahre aus …
Artur Weigandt bewegt sich in seinem gewichtigen Erstlingswerk in den Spuren Milan Kunderas. Eindrücklich erzählt er vom Entkommen aus der totalitären Herrschaft.
Randständigkeit ist das Lebensprinzip der Poesie. Vom Rand aus arbeiten wir auf dem Online-Magazin Kulturnotizen (KUNO) seit 1989 daran, den Kanon zu erweitern. Ein Literaturkanon hat seine Funktion – man weiß hinterher, was alles fehlt, versucht Frank Schäfer in seinem……
Der vom Deutschen Literaturfonds alljährlich vergebene, mit 20.000 Euro dotierte Paul-Celan-Preis für herausragende Übersetzungen geht in diesem Jahr an das Übersetzungstandem Holger Fock und Sabine Müller. Damit erhalten zwei verdiente Übersetzer:innen aus dem Französischen den wichtigsten deutschen Übersetzerpreis….
Die ruhelosen Seelen gelynchter Schwarzer erinnern an vergangenes Unrecht: Percival Everetts Roman „Die Bäume“ befasst sich mit Amerikas Rassismus.
Bücher über guten Stil gibt es genug, Stefan aus dem Siepen widmet sich den literarischen Missgriffen. Das ist böse, befriedigend und lehrreich.
Der Historiker Peter Frankopan über Imperien, Verschwendung – und die Frage, warum die Menschen denken, sie könnten mit den natürlichen Ressourcen tun, was sie wollen.
Die amerikanische Dichterin Amanda Gorman stellt in ihrem Gedicht über den Untergang des Flüchtlingsbootes „Adriana“ eine erstaunliche Verbindung her.
Der indische Autor Rahul Raina schreibt seinen Roman als tempo- und geistreiche Anleitung „How To Kidnap The Rich“Rezension von Rainer Rönsch zuRahul Raina: How to Kidnap the RichKein & Aber Verlag, Zürich 2023
In 13 Vorträgen, Festreden und Nachworten kümmert sich Peter von Matt um Grundsätzliches, Menschliches und (nicht nur kanonische) Lektüren Rezension von Dietmar Jacobsen zuPeter von Matt: Übeltäter, trockne Schleicher, Lichtgestalten. Die Möglichkeiten der LiteraturCarl Hanser Verlag, München 2023
Rainer Maria Rilkes Briefwechsel mit Agnes Therese BrumofRezension von Stefan Keppler-Tasaki zuAchim Aurnhammer; Hans-Jochen Schiewer (Hg.): Soll man es wagen? Briefwechsel zwischen Rainer Maria Rilke und Agnes Therese Brumof (1918–1926)Schwabe Verlag, Basel 2022
Kôtarô Isaka offeriert in „Suzukis Rache“ eine humanistisch-transzendente KriminologieRezension von Lisette Gebhardt zuKotaro Isaka: Suzukis Rache. ThrillerHoffmann und Campe Verlag, Hamburg 2023
Die FAZ hört Hörbücher: Mit Volker Weidermann begibt sie sich auf maritime Streifzüge. Außerdem empfiehlt sie die Erinnerungen des Holocaust-Überlebenden Carl Lazslo. Die SZ lernt mit Ilko-Sascha Kowalczuks Biografie, dass Walter Ulbricht viel charismatischer war als angenommen….
Das 3. Literaricum in Lech stellte 2023 den Klassiker »Stolz und Vorurteil« von Jane Austen in den Mittelpunkt….
Auf der Suche nach Verbündeten
Der in Moskau lebende Schriftsteller Igor Saweljew gestattet in der FAZ einen Blick in die „Z-Dichtung“, also russische Propaganda-Lyrik, die sich was von Großrussland träumt. Diese ist zwar „marginal, sie gebärdet sich aber als Mainstream. Die Staatspropaganda stellt die Z-Dichter …