Kategorie-Archiv: Literatur
„Violeta“ von Isabel Allende: Am Ende wird alles gut
Noch einmal hat Isabel Allende einen großen Schmöker vorgelegt. Sie führt ihre Heldin tapfer durch die Krisen als Gattin und Geliebte, als Mutter und Geschäftsfrau.
Rußland – erst radikaler Wandel, dann wieder Handel
So schrieb die WELT in einem Artikel des polnischen Schriftstellers Szczepan Twardoch vor einigen Tagen in der WELT: „Der Krieg in der Ukraine muss militärisch gewonnen werden. Man muss diesem großartigen, tapferen Land auf jede erdenkliche Weise helfen, muss ihm …
Efeu – Die Kulturrundschau vom 15.10.2022 – Literatur
Spanien ist in diesem Jahr Gastland der Frankfurter Buchmesse, erstmals seit 1991 wieder. Seitdem hat das Land „sich selbst umgekrempelt“, schreibt Paul Ingendaay im Literarischen Leben der FAZ. „Erst segelte das Land in einem Höhenflug voller Optimismus in die erste …
Sabine Hofmann – Totenwinter (Buch)
Sabine Hofmann – Totenwinter (Buch) Der Schwarzmarkthandel blüht Bochum, Anfang 1947. Die Stadt vom Krieg zerstört, unter britischer… Der Beitrag Sabine Hofmann – Totenwinter (Buch) erschien zuerst auf booknerds….
Sorbische Dichtung
Handrij Zejler (gesprochen wie Seiler, deutsche Namensform Andreas Seiler; * 1. Februar 1804 in Salzenforst bei Budissin / Bautzen; † 15….
Der pubertierende Jüngling und die Universitätsprofessorin: Mit dem Alphabet einer unmöglichen Liebe lernt das Einwandererkind auch noch sehr viel mehr
Der deutsche Schriftsteller Martin Kordić hat einen erstaunlichen Bildungsroman geschrieben, der vom Weggehen und Ankommen auf ganz eigene Weise handelt.
Was bleibt
Barbara Rieger. Foto: Alain Barbero Warum habe ich nicht gleich Blumen mitgebracht statt Bier und Apfelstrudel? Er brauche alle Kalorien, die er bekommen könne, hat die erste Krankenschwester gemeint, und auch die zweite Krankenschwester hat meine Frage, ob ich ihm …
Remythisierung der abgewickelten DDR-Staates
Unter den nach 2000 sich häufenden forschungsintensiven Untersuchungen zur Remythisierung des abgewickelten DDR-Staates nimmt die vorliegende Publikation des amerikanischen Soziologen Jonathan Bach in mehrerer Hinsicht eine besondere Position ein. Ausgehend von der These, dass die nach 1990 hinterlassenen Artefakte……
U.N.W.E.I. – Folge 6: Gastbeitrag von Valentin Wölflmaier
Valentin Wölflmaier gewinnt den ersten, zweiten und dritten Einsendungspreis mit seinem Text „Suche nach der Perspektive der priesterlichen Akteure der Könige im barocken Churriguera-Stil. Auszug eines Reiseberichts, Ciudad de Mexico, Juli 2022“.
U.N.W.E.I. – Folge 6 Extra: Wiehern-des Was
Die unruhigen Finger, der lange Sommer, das Gefühl der Verpflichtung zum Gedankenexperiment, viele Gründe haben dazu geführt, dass der U.N.W….
Eberhard Seidel
»Der Döner ist mindestens so deutsch wie Richard Wagner«, hieß es in der rbb-Abendschau im Beitrag zu Eberhard Seidels türkisch-deutscher Kulturgeschichte Döner (März Verlag 2022). Er wurde angeblich sogar hier erfunden! An der Geschichte des Döner Kebaps entlang erzählt Seidel …
Buchpreis-Gewinn zum Auftakt der Buchmesse
Hinweise von Redaktion literaturkritik.de
Literatur aus und über Spanien: aus dem Archiv von literaturkritik.de
Hinweise von Redaktion literaturkritik.de
„Land der Erinnerung“
Abdulrazak Gurnah erzählt in „Ferne Gestade“, wie die Zeit die Erinnerung zerstückelt und ein Duft sie wieder zusammenfügt „Vielleicht wäre ich sogar vor dieser Erinnerung davongelaufen, bevor sie übermächtig wurde und mich überwältigte und andere Gedanken in mir wachrief, die …
Reisebuch: Draußen bleiben
Der Autor Stephan Orth trotzt der Pandemie und reist mit Zelt quer durch England.
Buch „Flaschenpost“: Vom Versuch, die Ozeane zu durchschauen
Wolfgang Struck beschreibt mit großer Liebe zum Detail, wie ein Forscher im 19. Jahrhundert die Meeresströme enträtseln wollte: mithilfe von Flaschenpost.
Jakob Thomä: „Der Kill-Score“: Unser Leben ist euer Tod
Jakob Thomä hat die Frevel des Westens neu berechnet. Nur was genau ist damit gewonnen?
André Kieserling, Jürgen Kaube: „Die gespaltene Gesellschaft“: Im Bann der Angstlust
Die Soziologen André Kieserling und Jürgen Kaube haben die populäre Diagnose von der Spaltung der Gesellschaft geprüft – und verworfen.
Teresa Bücker: „Alle_Zeit. Eine Frage von Macht und Freiheit“: Zeit und Sein
Wenn wir unsere sozialen Probleme lösen wollen, müssen wir den Takt unseres Alltags ändern, schreibt die Publizistin Teresa Bücker. Eine überfällige Intervention.
Helmut Lethen: „Der Sommer des Großinquisitors“: Gesichter des Bösen
Helmut Lethen hat ein Buch über die Skrupellosigkeit geschrieben. Man liest es angesichts der Gegenwart mit Schaudern.
Philipp Staab: „Anpassung“: Hurra, diese Welt geht unter
Philipp Staab hat die Generation „Fridays for Future“ erforscht – und eine extrem beunruhigende Entdeckung gemacht.
Sinthujan Varatharajah: „an alle orte, die hinter uns liegen“: Eine Art Gefangenschaft
Sinthujan Varatharajah schreibt in einem essayistischen Memoir eindrucksvoll gegen das Einebnen aller Unterschiede jenseits des Europäischen an.
Kinderbuch: Wale pupsen Knoblauch
Ein spanisches Bilderbuch erkundet die Welt der Körpergase.
Gérald Bronner: „Kognitive Apokalypse“: Träge Jäger
Die Menschen haben so viel freie Gehirnzeit wie nie. Der Soziologe Gérald Bronner hat untersucht, was sie damit anstellen – und was nicht.
