BÜCHERSCHAU DES TAGES: Weitgehend artikulationsfrei
Die taz freut sich über eine bezahlbare Ausgabe von Charlotte Salomons literarischem Groß-Kunstwerk „Leben? oder Theater?“….
Die taz freut sich über eine bezahlbare Ausgabe von Charlotte Salomons literarischem Groß-Kunstwerk „Leben? oder Theater?“….
Für die Zeit blickt Durs Grünbein in das enthüllte Menschenherz Rétif de la Bretonnes. Restlos glücklich sind NZZ und FR mit dem vierten Band der Neapolitanischen Saga Elena Ferrantes. Die SZ taucht mit Bernd Roeck in die Renaissance….
Die Welt staunt über „Hitlers amerikanisches Vorbild“, die rassistischen Einwanderungsgesetze der USA. Die SZ wird ganz melancholisch mit Wioletta Gregs Roman „Unreife Früchte“ aus dem katholisch-sozialistischen ländlichen Polen. Die NZZ staunt über den Erstlingsroman von Anja Kampmann und taucht mit …
Die FAZ ist ganz verzaubert von David G. Haskells Naturbuch „Der Gesang der Bäume“, das bei aller Sinnlichkeit nie den Boden der Empirie verlasse. Garth Greenwells Roman „Was zu dir gehört“ erkundet sie mit Edouard Louis im Hinterkopf….
Die FR schwört Stein und Bein, dass Angelika Klüssendorf zart und diskret bleibt, wenn sie in „Jahre später“ von der Ehe mit einem manischem Hochstapler erzählt. Große Intensität bescheinigt die SZ Anja Kampmanns Roman „Wie hoch die Wasser steigen“, der …
Finstere Einblicke in bösartige Seelen gewinnt die taz mit Edward St. Aubyns Upperclass-Roman „Dunbar und seine Töchter“. Beklommen lauscht sie auch der Hörbuchversion von Hillary Jordans Mississippi-Roman „Mudbound“….
Die NZZ erklimmt mit Stefan Bollmann den Monte Verità und entdeckt die Parallelen zur 68er Bewegung. Von Michael Longleys Gedichtband „Gefrorener Regen“ wird sie direkt ins Herz getroffen. Die SZ lernt Karl May dank Rudi Schweikert als Meister der Aneignung …
Ein Mädchen verschwindet und ist auch nach 13 Jahren noch verschwunden. Jon McGregor beschreibt in seinem Roman „Speicher 13“, was in einem Dorf nach einem solchen Ereignis geschieht – viel mehr als ein Krimi, findet die FR. Die FAZ feiert …
Heute werden Gedichte besprochen: Die NZZ lauscht den betörenden Klängen der beiden Schweizer Sprachmagier Pierre Chappuis und Ugo Petrini und lernt so die Welt kennen. Die SZ bewundert Transzendenz und Sinnlichkeit in Pia Tafdrups Band „Tarkowskis Pferde“. Und die FAZ …
Die SZ lässt sich von Sebastian Guhr anarchisch-fantastischem Roman „Die Verbesserung unserer Träume“ mitreißen, bis ins 28. Jahrhundert und auf den Planeten Rheit. Empfehlen kann sie auch die Irvin Yaloms Memoiren „Wie man wird, was man ist“ und Eliot Weinbergers …
Die SZ lässt sich von John Darnielles unheimlicher Erzählung „Rekorder“ mitreißen. Die NZZ liest mit Gewinn Mark Twains Reportagen auf dem Wiener Parlament. Die taz fragt mit Julia Encke: Wer ist Michel Houellebecq?…
Die FAZ liest neue Übersetzungen alter Griechen, darunter die deutsche Gesamtausgabe von Herodots Historien. Von Michael Blume erfährt sie, weshalb sich der „Islam in der Krise“ befindet. Die SZ taucht in einem neuen Prachtband in die Unterwasserwelt von Ernst Haeckels …
Die taz lernt in einem Sammelband die „Denk-Mechanik“ Susan Sontags verstehen. Die FAZ lässt sich von Fernando Aramburus Roman „Patria“ in explosive baskische Familienstreitigkeiten verwickeln und weint dann mit Markus Köhle in ihr Bier. Die NZZ sieht mit Terry Eagleton …
In der NZZ feiert Karl Markus Gauß Madeleine Thiens große Familiensaga „Sag nicht, wir hätten gar nichts“ über die chinesische Revolution und das Exil. Die FAZ vermisst Kracauersche Beobachtungen in Alexander Kluys George-Grosz-Biografie. Die SZ empfiehlt einen …
Nach Rebecca Solnits feministischen Essays empfiehlt die NZZ, unbedingt auch noch Virginia Woolf zu lesen. Die SZ folgt der schottischen Dichterin Nan Shepherd auf die Cairngorm Mountains. Die Welt erkennt mit Hugo Fischer in Lenin den eiskalten Machtpolitiker….
Die FR liest François Julliens Essay „Es gibt keine kulturelle Identität“ und lernt, dass Universalität ständig ihren eigenen Horizont erweitern muss. Die FAZ begreift mit Rainer Zitelmann die hemdsärmelige Psychologie der Superreichen. Die SZ geht mit John Steinbeck vor Kaliforniens …
Die FAZ fürchtet sich vor der Zukunft: Mit dem National Intelligence Council schaut sie besorgt ins Jahr 2035 und von Max Tegmark lernt sie, welche Gefahren das „Leben 3.0“ bereit hält. Die FR liest Hannah Arendts erstmals …
Die FR folgt mit Shirley Hazzards „Transit der Venus“ den Liebesbeziehungen dreier höchst unterschiedlicher Schwestern. Die FAZ lässt sich mit Vergnügen von zeitgenössischen Autoren die Romantiker erklären. Die Welt wacht mit „Oskar“ in einem Sarg auf….
Aharon Appelfelds hinterlässt einen letzten Roman über eine Kindheit in der Bukowina, Maggie Nelson erzählt offenherzig vom Zusammenleben in der queeren Kleinfamilie, Angel Santiesteban führt uns schmerzhaft deutlich in kubanische Gefängnisse, David Miller liefert eine politische Philosophie der Einwanderung. Dies …
Als Meisterwerk feiert die FAZ Arno Geigers Kriegsroman „Unter der Drachenwand“ und stellt ihn neben Arno Schmidt ins Regal. Sehr lesenswert findet sie auch Omid Nouripours Nahost-Analyse „Was tun gegen Dschihadisten?“ Die FR empfiehlt Elnathan Johns erschütternden Nigeira-Roman „An …
Meisterlich, aber auch unheimlich findet die FR, wie Arno Geiger in seinem Roman „Unter der Drachenwand“ vom Krieg erzählt. Die taz lernt von Stephan Ozsváth, wie Viktor Orbán den „Puszta-Populismus“ in Ungarn einführte und das Land zum …
Luis Bunuel ist wieder auferstanden und trifft sich mit Jean-Claude Carrière zum Plaudern – die Welt war Zaungast. Die FAZ reist in Jon Kalmann Stefanssons Roman „Etwas von der Größe des Universums“ ins Island der Siebziger und Achtziger und ruft: …
Die NZZ liest feministische Graphic Novels: Am besten gefällt ihr der ätzende Sarkasmus, mit dem Liv Strömquist ihre Kulturgeschichte der Vulva würzt. Die FAZ lobt die Fairness, mit der der Althistoriker Wolfgang Schuller den Fall Hans Robert Jauß rekonstruiert. …
Alec Soth ist weniger Klassiker geworden, als dass er vielmehr von Anfang an wie ein Klassiker an die Sache heranging. Seine Bilder von Außenseitern und sanft insistierenden Panoramen haben ebenso viel mit der Gegenwart des US-Heartlands zu tun wie mit …
Die FAZ schätzt James Gordon Farrells Kolonialgeschichte „Singapur im Würgegriff“ für ihre Buddbrooks-Momente und ihren Witz. Die FR durchlebt mit Anna Galkinas autobiografischem Roman „Das neue Leben“ den deutschen Bürokratiealptraum von Flüchtlingen. Die NZZ lässt sich von Doina Rustis Roman …