#MeinKlassiker – Knut Hamsun „Hunger“
„Stille. Kein Mensch um mich her, kein Licht, kein Lärm. Ich bin in der gewaltsamsten Gemütserregung….
„Stille. Kein Mensch um mich her, kein Licht, kein Lärm. Ich bin in der gewaltsamsten Gemütserregung….
„Und wer sich ganz seiner Phantasie, seinen eigenen Schöpfungen, seiner Begeisterung ergibt, dem kann die Sonne auf- und wieder untergehen, ohne daß er ihren Lauf bemerkt.“ Die halbe Welt haben sie umsegelt….
„Wir waren arm und mussten reich werden, wir hatten nichts und mussten es schaffen, alles zu haben.“ Zugegeben: Das Phänomen Ferrante hat mich schon etwas beängstigt, zugleich aber auch fasziniert….
„Alles wird zu Asche, denkt daran, was bist du, was bin ich, Asche!“ Kokoschka: Fällt dieser Nachname wird wohl meist der bekannte österreichische Künstler mit dem Vornamen Oskar (1886 – 1980) gemeint….
„Womit beginnen? Die Barrikade wird immer höher. Die ungesagten Worte liegen darauf wie Leichen….
„Denken ist zum Geändertwerden da.“ Reichlich Zeit hat er sich gelassen….
„Wird sich derjenige, der später vielleicht diese endlosen Aufzeichnungen liest, klar werden über die endlosen Tage, Monate, Jahre, die wir in einer seelischen Wüste gelebt haben (…).“ Im und um das Jahr 2014 stand ein Jahrestag im Mittelpunkt der …
„Es ist, als ob die Kunst die Materie aufhebt und alle Dinge, an denen der Mensch haftet, aus dem Blick schafft.“ Wirft man einen Blick auf die Namen der Künstler, die die moderne Kunst zur Jahrhundertwende und darüber hinaus …
„Man würde gern umkehren, denkt aber sofort daran, daß Umkehren genauso gefährlich ist wie Weitergehen, und geht weiter.“ Eine Buchmesse ist nicht nur wegen ihrer Menge an Ausstellern, Gästen und ihres einzigartigen Flairs beeindruckend wie faszinierend….
„Die Schmerzen sind reglose Weberschiffchen zwischen zwei Stoffbahnen mit zerfetzten Motiven.“ Wie soll man ein Buch beschreiben, das einen sprachlos macht?…
„Denn die eigentlichen Missverständnisse im Leben fingen bei dem Versuch, einem anderen ein Gefühl zu beschreiben, überhaupt erst an.“ Was geschieht, wenn im normalen Lebenspfad ein Abschnitt fehlt, wie die nötige Brücke über den Fluss, weil eine der größten …
„Am schönsten ist das Gefühl, dass ich etwas zurückbekomme, das zerstört zu sein schien.“ Die aktuelle Literatur scheint einen neuen Trend zu pflegen: Schriftsteller schreiben über sich, ihr kreatives Leben und den Literaturbetrieb, ihre Bewährungsproben im Alltag, ihr Innerstes….
Es ist ein kleiner leichter Band. Anthrazitfarbene Leinenoptik. Ein Briefumschlag ziert das Cover….
„Die Menschen waren nun mal, wie sie waren, mochten sie sich auch noch so bemühen, anders zu sein.“ In einer Kleinstadt lebt bekanntlich eine überschaubare Anzahl an Menschen….
Es gibt unzählige namhafte Preise für erfolgreiche Autoren und ihre herausragenden Werke, aber noch keine öffentliche Würdigung für einen Schriftsteller, dessen Werk noch keiner kennt. Das soll und wird sich ändern. 16 Literaturblogger, die Literaturagentur Elisabeth Ruge, der Verlag …
„Alles, was man nicht wahrhaben will und verdrängt, jeder Konflikt, der geleugnet und nicht offen ausgesprochen wird – in einer Kultur genauso wie im Leben jedes Einzelnen -, sucht sich ein Ventil und kehrt sich schließlich in teuflischer Verkleidung gegen …
„Eltern stecken in ihren Kindern und können sie schwer und traurig machen.“ Um das Leben literarisch zu erfassen, braucht es keine großen Worte, keine bekannten Personen als Protagonisten….
Hans Fallada „Kleiner Mann – was nun?“, Jakob Wassermann „Faber oder Die verlorenen Jahre“, Georg Fink „Mich hungert“, Ernst Haffner „Blutsbrüder“. Die Literatur der Weimarer Republik, der 20er und 30er Jahre in Deutschland, wird zunehmend wiederentdeckt …
„Es klingt fast, als lasse man sich auch im Exil die gute Laune nicht verderben, doch wie viel davon ist Fassade?“ Die Reihe der Romane im Anhang des Buches erinnert an eine Lektüre-Liste aus dem Germanistik-Studium, vielleicht aus einem …
„Vermutlich schlingern die meisten so durch ihr Leben, halb wissend und halb blind, bedrängt von Erinnerungen, die unmöglich wahr sein können.“ Rückblicke haben oft einen ambivalenten Charakter….
Literatur mit Wert vereint das Besondere mit dem Allgemeinen. Sie erzählt eine erstaunliche Geschichte, die über sich hinausweist – in ihrer Allgemeingültigkeit. Selbst wenn im Roman „Broken Hill“ des englischen Autors Nicholas Shakespeare die Jahre 1914 und 1915 geschrieben werden, …
„Die Welt ist groß und weit, doch die Menschen gehen immer ausgerechnet dorthin, wo es ihnen die Seele zerreißt“ Sie wissen ganz genau, was wir tun. Selbst wenn wir uns unbeobachtet fühlen….
„Das Meer, das uns fast unendlich vorkommt, ist im Universum nicht mehr als ein Tropfen.“ Mit einer dünnen Angel am Ufer zu stehen, im Rücken hoch aufragende Berge, voraus die Weite des Meeres, füllt einen mit Demut und dem …
„Deine Geschichte ist wahnwitzig, aber nichts ist wahnwitziger als die Wirklichkeit.“ Am 11….
„Oh, wenn der Zufall die Hand im Spiel hat, muss man mit allem rechnen.“ In der heutigen digitalen Zeit wohl selten, aber möglich: Ein Brief geht verloren….