„Seneca und der Tyrann“: Wenn Nähe tödlich ist
Das Urdrama von Geist und Macht: James Romm erzählt spannend und ergreifend, wie der römische Kaiser Nero den Philosophen Seneca zum Selbstmord zwingt.
Das Urdrama von Geist und Macht: James Romm erzählt spannend und ergreifend, wie der römische Kaiser Nero den Philosophen Seneca zum Selbstmord zwingt.
Nach dem Tod gibt es immer ein anderes Leben: J. M. Coetzees Roman „Die Schulzeit Jesu“ ist eine zwiespältige Meditation über die letzten Fragen….
Lange vor den Feuilletons hat er den Alltag als Inspirationsquelle wiederentdeckt. Der Schriftsteller Michael Rutschky ist mit 74 Jahren gestorben.
Mit KGB und Kybernetik durch Moskau: Matthias Senkels Romangroteske „Dunkle Zahlen“ rettet die Programmierer-Ehre des Ostens, der leider auch den Kalten EDV-Krieg verlor.
In ihrem Roman „Null Komma Irgendwas“ beschreibt Lavinia Braniște den Büroalltag in einer Bukarester Baufirma. Das ist genauso trist, wie es klingt, und sehr lustig.
Szczepan Twardoch ist ein Star der polnischen Literatur. Dazu hat sein Roman „Der Boxer“ beigetragen, sein dandyhaftes Auftreten – und sein politischer Eigensinn.
Überall Hipster, überall Schwangere, und der Kaffee ist schlecht. In seiner neuen Erzählung schickt Leander Steinkopf einen larmoyanten Flaneur durch die Hauptstadt.
Der Schriftsteller Thorsten Palzhoff besticht mit Rhythmusgefühl. In seinem Debütroman „Nebentage“ wechselt ein junger Westdeutscher 1990 in Leipzig seine Identität.
Aufgewachsen ist sie in einer Belgrader Arbeitersiedlung. Dann entstand der neue Turm, in dem sie nun lebt: Eagle Hills. Hier ist jede Frau schön und jedes Kind gesund….
Ein demokratischer Einheitsgeist mit Einheitspresse und Einheitsgefühlen: Hat Uwe Tellkamp in seinem früheren Roman „Der Eisvogel“ den Neuen Rechten Köder ausgelegt?
Kinskys Ich-Erzählerin bewegt sich auf ihren italienischen Reisen in abgelegenen Landstrichen. Für ihren Roman wurde sie mit dem Leipziger Buchpreis ausgezeichnet.
In ihrem Langgedicht „Citizen“ befragt die Lyrikerin Claudia Rankine den Rassismus und die Ausgrenzung in den USA. Es ist rhythmische, kraftvolle Literatur.
Der Brasilianer Daniel Galera erzählt in seinem neuen Roman von verlorenen Seelen des Digitalkapitalismus. Aber wo will seine Gegenwartskritik überhaupt hin?
So detailgenau muss man Dystopien entwerfen: Georg Kleins meisterhafter Roman „Miakro“ ist für den Leipziger Buchpreis nominiert.
Die norwegische Journalistin und Autorin Åsne Seierstad erhält den Europäischen Verständigungspreis der Leipziger Buchmesse für ihr Buch über Anders Breivik.
Sie wollen auf der Leipziger Messe mitreden, haben aber die neuen Bücher noch nicht gelesen? Mit dieser Handreichung sind Sie für den intellektuellen Small Talk gerüstet.
Der Dresdner Schriftsteller äußert sich in der ZEIT zur Debatte um Uwe Tellkamp und eine vermeintliche „Gesinnungsdiktatur“. Seinen Kollegen ordnet er als Pegida-nah ein.
„Ich war sprachlos“: Der Schriftsteller Durs Grünbein über Uwe Tellkamps umstrittene Positionen, Fehler des Suhrkamp Verlags und angebliche Meinungszensur
Während Rajoy katalanische Musiker verhaften lässt, verfasst die Schnulzenkönigin Marta Sánchez eine neue spanische Hymne. Nationalsymbole sind jetzt Grundschulstoff.
Ausgezeichnet mit dem Belletristik-Preis der Leipziger Buchmesse: Esther Kinskys Roman „Hain“ ist ein ungewöhnliches Trauerbuch vor italienischer Landschaft.
Dating ist Selbstausbeutung: Wir müssen uns dabei vermarkten und optimieren. Das Buch der Autorin Moira Weigel wirft einen Blick in die Kulturgeschichte der Partnersuche.
Johann Scheerer hat ein berührendes Buch geschrieben: Es erzählt von der Entführung seines Vaters, des Hamburger Multimillionärs Jan Philipp Reemtsma, vor 22 Jahren.
Wie halten sie es mit der Meinungsfreiheit? Die Schriftsteller Uwe Tellkamp und Durs Grünbein suchen in ihrer Heimat Dresden nach Gemeinsamkeiten. Ohne Erfolg….
Die neue österreichische Regierung ist im Amt und niemand muss sich fürchten – heißt es. Auf den Straßen Wiens kann man Beobachtungen machen, die anderes verheißen.
Tolle Idee, überforderte Autorin: Josefine Rieks‘ Roman „Serverland“ beschreibt eine Welt ohne Netz und klingt oft wie ein Partysmalltalk unter Studenten.