„Die Einwilligung“: „Ich muss ihn in ein Buch einsperren“
Die Vierzehnjährige und der Literat: Vanessa Springora erzählt von einem Milieu, das Kindesmissbrauch tolerierte.
Die Vierzehnjährige und der Literat: Vanessa Springora erzählt von einem Milieu, das Kindesmissbrauch tolerierte.
Eine alte Geschichte minimalistisch erzählt, Tine Høegs Roman „Neue Reisende“Rezension von Liliane Studer zuTine Høeg: Neue Reisende. RomanLiteraturverlag Droschl, Graz 2020
Neuherausgabe eines Klassikers der buddhistischen Literatur, das „Totenbuch der Tibeter“Rezension von Sandy Scheffler zuFrancesca Fremantle; Chögyam Trungpa: Das Totenbuch der TibeterDiederichs Verlag, München 2020
Hermann Hesse zeigt sich im Briefwechsel mit seinen Söhnen Bruno und Heiner als VaterRezension von Carina Gröner zuHermann Hesse: »Mit dem Vertrauen, daß wir einander nicht verloren gehen können«. Briefwechsel mit seinen Söhnen Bruno und HeinerSuhrkamp Verlag, Berlin 2019
Reinold Ophüls-Kashima übersetzt den japanischen Roman zum Film „So weit wir auch gehen“ von Koreeda Hirokazu ins DeutscheRezension von Rolf Parr zuHirokazu Koreeda: So weit wir auch gehen. Aus dem Japanischen übersetzt, eingeleitet und mit einem Glossar versehen …
Sayaka Muratas subversive Groteske „Das Seidenraupenzimmer“Rezension von Lisette Gebhardt zuSayaka Murata: Das Seidenraupenzimmer. RomanAufbau Verlag, Berlin 2020
Klug und unterhaltsam verhandelt der Journalist Jo Schück in seinem Debütroman „Nackt im Hotel“ aktuelle Fragen zum kulturellen, gesellschaftlichen und demografischen WandelRezension von Kyra Friebe zuJo Schück: Nackt im Hotel. Wie Freundschaft der Liebe den Rang abläuftbold, München 2020
„Vielleicht begann in dem Sommer meine Einsamkeit, (…)“ Kein bereits verstorbener amerikanischer Schriftsteller scheint derzeit wohl wieder so öffentlich präsent zu sein wie James Baldwin. Die auf ihn gerichtete Aufmerksamkeit setzte indes bereits vor der aktuellen Debatte rund um Rassismus …
Einst lasen hier weiße Arztsöhne schöne Texte in schöner Umgebung vor. 2020 ist der Zugang zur Literatur beim Hildesheimer Prosanova-Festival digital und hochpolitisch.
Der prominente Philosoph Richard David Precht beschäftigt sich in seinem neuen Buch mit einer der wichtigsten Fragen der Gegenwart.
Die SZ erfährt bei Masha Gessen, wie sich die USA nicht erst unter Trump zum postkommunistischen Mafiastaat wandelten. Hingerissen ist sie von Ziemovit Szczereks aberwitziger Polenreise „Sieben“. Der DlfKultur erinnert sich mit Concetto Vecchio an die fremdenfeindliche Ausschaffungsinitiave von …
Kritik: Dass die schwedische Popgruppe ABBA im Frühjahr 1974 beim Grand Prix Eurovision de la Chanson mit Waterloo den großen Abräumer macht, ist für Ben Schneider und seine Freunde aus Lippfeld am Rand des Ruhr… Weiterlesen
Die kleinen Helden in Nikolaus Heidelbachs Bilderbüchern leben weder in einem bunten Kinderparadies, noch sind sie selbst engelsgleiche Unschuldswesen: Es gehört zum Erzählstil des Kölner Autors, Helles und Dunkles gleichsam zu abzubilden, im Text wie im Bild. Die Kinder, sagt …
Martin Caparrós lässt in „Väterland“ einen Tangodichter und eine Lyrikerin gegen Rinderbarone, Putschisten und andere legendäre Gründerfiguren Argentiniens ermitteln. Deepa Anappara schickt „Die Detektive vom Bhoot-Basar“ aus ihrem indischen Basti hinaus in die Welt des höheren Unrechts.
Eine Seuche rafft haufenweise Menschen dahin. Doch mit Corona hat der Öko-Comic «The End» von Zep nichts zu tun.
Diese drei Titel kann ich euch durchgängig empfehlen. Sie alle erzählen von Frauen, die ihren eigenen Weg suchen. Im Fall von Violet handelt sie still und ruhig gegen die Vorstellungen ihrer Zeit….
»Lockdown-Lyrik! Quarantäne querdenken – etwas ernst zu nehmen heißt nicht, sich davon unterkriegen zu lassen« ist eine Online-Sammlung von Gedichten, die sich mit der Corona-Krise befassen. Es durfte uns die Sprache nicht verschlagen!…
Die Feuilletons trauern um den legendären Verleger und taz-Blogger Jörg Schröder, der mit dem MÄRZ-Verlag Literaturgeschichte geschrieben hat. Kein Konzern steht am Ende dieser Lebensbilanz und dennoch war Schröder „einer der großen Verleger der Bundesrepublik“, schreibt Arno Widmann in der …
Die Graphic Novel Identikid ist Moa Romanovas autobiografisch geprägtes Debüt. Im augenfällig eigenwilligen Look präsentiert sie uns Moa, eine junge schwedische Künstlerin mitten im Leben, umsorgt, sozialisiert, talentiert und doch zerfressen von Panikattacken. Mit ihren Freundinnen geht sie auf Techno-Partys,…
Von Linus Giese Sind Geschichten über das Thema trans ein zunehmender Trend in der Buchwelt?…