Iwan Bunin: Er hasste Lenin und liebte das alte Russland
Das Leben und Werk des russischen Autors Iwan Bunin lässt sich neu entdecken – dank einer Neuausgabe.
Das Leben und Werk des russischen Autors Iwan Bunin lässt sich neu entdecken – dank einer Neuausgabe.
Fernando Aramburu erzählt plastisch und überwältigend vom ETA-Terror im Baskenland. Madeleine Thien erinnert in anmutig schwingender Sprache an die Brutalität der chinesischen Kulturevolution. Arno Geiger ist mit „Unter der Drachenwand“ auf der Höhe seines Schreibens angekommen….
Fix Zone: »was entweicht beim verbrennen der wörter in zahlen, der zahlen in wörter?«, fragt sich der Lyriker Felix Schiller in der neuen… Weiterlesen
„Ihr wollt ein Liebeslied, ihr kriegt ein liebes Lied!“, nölte Ende der 80er Jahre der Hamburg-Eppendorfer Jan Delay mit öliger Stimme ins Mikrophon, und dieser erste und einzige Roman von Uwe Kopf – der Autor starb am 9. Januar …
Ein flirrender Montageroman, der den Spuren von Eigenbrötlern folgt: In einem Dorf, in dem eine 13-Jährige verschwunden ist. „Speicher 13“ ist das Meisterwerk des Briten Jon McGregor, urteilt unser Rezensent Stefan Mesch.Deutschlandfunk Kultur, LesartDirekter Link zur Audiodatei…
Den Namen Knausgård kennt man in der Literaturwelt. An das autobiographische und entblößende Romanprojekt des Bestseller-Autors Karl Ove Knausgård ist wohl in den letzten Jahren niemand so recht vorbeigekommen. Nun ja, ich schon….
„Toledo – Übersetzer im Austausch der Kulturen“ heißt ein neues Förder- und Austauschprogramm, weil die spanische Stadt einst kultureller Schmelztiegel war – und Ort intensiver Übersetzungstätigkeit. Im Literarischen Colloquium Berlin fand nun die Auftaktveranstaltung statt.Deutschlandfunk Kultur, LesartDirekter Link …
Tobias Burghardt flaniert jeweils am 5. eines Monats auf DAS GEDICHT blog durch die südlichen Gefilde der Weltpoesie. In der Rubrik »Im babylonischen Süden der Lyrik« werden Sprachgemarkungen überschritten und aktuelle Räume der poetischen Peripherien, die innovative Mittelpunkte bilden, vorgestellt….
Verleger Antoine Gallimard hat infolge lauter Proteste sein Vorhaben zurückgezogen, die antisemitischen Pamphlete des französischen Schriftstellers Louis Ferdinand Céline zu veröffentlichen, „das Feingefühl gegenüber seiner Zeit habe es so verlangt“. In der NZZ bedauert Claudia Mäder diesen Entschluss und hätte …
[klappentext start]Ein unschuldig wegen Mordes zum Tod Verurteilter soll hingerichtet werden. Der ehemalige Gefängnisaufseher Kihara und der auf Bewährung entlassene Jun’ichi erhalten den Auftrag, den wahren Täter zu finden. Für das ungleiche Ermittlerduo beginnt damit nicht nur ein dramatischer Wettlauf …
Henriette Hardenberg Eigentlich Margarete Rosenberg (* 5. Februar 1894 in Berlin; † 26….
Kritik: Seit sie 1978 zur Welt kam, stellt sie die Welt auf die Probe . Das Buch mit dem Namen Pattern Language spaltet bis heute die Architekten (denn es macht ihr Berufsbild überflüssig). Nie aber hat es den Rest der Welt …
Kritik: Architektur ist ein Thema, das kaum jemanden kalt lässt. Wohl nicht wenige Zeitgenossen haben sich bei ihren Wegen durch die Stadt schon einmal gesagt, dass dieser oder jener „Schandfleck“ abgerissen oder gar in die Luft gesprengt gehört. Selbst zum …
Seine Gedichte sprechen über die Unmittelbarkeit der Erfahrung. Enno Stahl Durch die nebensächlichsten Dinge schaut der Lyriker Stan Lafleur ins Weite der Welt. Sein kleiner aber sehr feiner Auswahlband MINI WELT beinhaltet 28 Gedichte über die Möwe im Zeitalter ihrer …
Voller Abenteuerlust folgt die SZ Céline Minard, wenn sich ihre Erzählerin in „Das große Spiel“ dem Leben und der Einsamkeit im Gebirge aussetzt. Sehr empfehlen kann sie auch Simon Hadlers Medienkunde „Wirklich wahr!“….
Bücher können widerwärtig sein, die Pamphlete von Louis Ferdinand Céline machen es vor. Lesen sollte man sie trotzdem – oder gerade deshalb.
Hinweis von Redaktion literaturkritik.de zu Max: Das Leben des Max Schmidt . Band 1: NeuanfangBooks on Demand, Norderstedt 2018
Ivan Krastevs aufrüttelnder Blick zurück auf die Ruinen der Europäische Union Rezension von Maurizio Bach zuIvan Krastev: Europadämmerung. Ein EssaySuhrkamp Verlag, Berlin 2017
Nüchtern, präsent bis zur Euphorie und einfach da: Céline Minard setzt in ihrem neuen Roman „Das große Spiel“ eine Frau alleine im Hochgebirge aus und zeigt: Abenteuerroman geht auch philosophisch.
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Fix Zone: (nach einer Idee der argentinischen Berliner Autorin Esther Andradi): Esther Andradi mit Mein Berlin (KLAK Verlag) & Tanja Dückers mit Mein altes West-Berlin (be.bra) – Durch den Abend führt Martin Jankowski 20. Februar 20:00 Uhr….
Miss Booleana die diese Woche Naomi Aldermans „The Power“ vorstellt, hat höchstwahrscheinlich selbst eine heimliche Powerbank irgendwo, an die sie sich regelmässig anschließt. Anders kann ich mir ihren irren Output auf ihrem Blog fast nicht erklären….
Gesehen: „The Endless“ (2017) von Aaron Moorhead/Justin Benson. Supernatural Thriller um zwei Brüder kehren zu der Sekte zurück aus der sie vor Jahren geflohen sind….
Fix Zone: Neu bei spector books #5 der Reihe Volte: Eine Meditation über Rassismus – provokativ, poetisch und in den USA ein… Weiterlesen
Fix Zone: Neue Ausstellung im Westfälischen Kunstverein: Das Kollektiv Slavs and Tatars beweist seit seinen Anfängen 2006 ein feines Gespür für virulente gesellschaftliche Themen, denen es in einer ganz eigenen Form des Eklektizismus neue Wege eines zeitgenössischen Diskurses bahnt. Ihre …