„Die Königin schweigt“: Darüber spricht man nicht
Laura Freudenthaler erzählt in „Die Königin schweigt“ über eine Frau, die nie gelernt hat, auf sich selbst zu schauen. Der Roman entwirft das Porträt einer Generation.
Laura Freudenthaler erzählt in „Die Königin schweigt“ über eine Frau, die nie gelernt hat, auf sich selbst zu schauen. Der Roman entwirft das Porträt einer Generation.
Reinhard Olschanski im Gespräch über Merkmale und Strategien der populistischen RedeVon Gunnar Kaiser
Jérôme Baschet und Pierre-Olivier Dittmar vermitteln mit unüblichen Methoden der Bild-Analyse ein bislang ungewohntes Verständnis der mittelalterlichen Gesellschaften Rezension von Tom Goeller zuPierre-Olivier Dittmar; Jérôme Baschet: Les images dans l‘Occident médiéval. L‘ATELIER DU MÉDIÉVISTE 14Brepols Publishers NV, Turnhout …
Arno Camenischs neuer Roman heisst «Der letzte Schnee». Kann er mit seinen erfolgreichen Vorgängern mithalten?
Für die zweite Folge meiner Serie Vorfreuden für Leseratten habe ich neue Sachbücher über das menschliche Gehirn und die Entstehung unseres Bewusstseins, über Wahrnehmung, Kunst und Kreativität ausgewählt. Hirnaktivität © Suhrkamp Wie konnten sich im Laufe der Evolution aus Einzellern komplexe Wesen mit Bewusstsein, Intelligenz …
Animiert durch einen Artikel habe ich vor einer Weile einmal angefangen, in Buchläden die Bücher in der Science Fiction Abteilung durchzugehen und nach meiner informellen Berechnung waren in der Regel gerade einmal 15% der Bücher in den Regalen von …
Der Schriftsteller Georg M. Oswald hat sich dagegen ausgesprochen, rechte Verlage von der Buchmesse auszuschließen. Die tumultartigen Zusammenstöße in Frankfurt dürfe man nicht zu „zimperlich“ bewerten….
„Ich habe die ganze Geschichte der Poesie mit allen ihren Regeln und Vorschriften und so weiter hinter mir gelassen, und jetzt möchte ich das alles noch mal einmal einfach sagen.“ Das sagt der Lyriker und ehemalige Hanser-Verleger Michael Krüger …
Der Literaturkritik ist die Moral als Sujet und Kategorie ihres analytischen Instrumentariums abhanden gekommen, bedauert Abraham B. Jehoschua in seiner Dankesrede zum Feltrinelli-Preis, den die NZZ in einer gekürzten Fassung dokumentiert. Der Rückzug aus der Moral sei ein Verlust, meint …
Wer gilt wann und warum als Opfer? Dass diese Frage keineswegs trivial ist, macht Svenja Goltermanns lesenswertes Buch deutlich: Es beschreibt und analysiert die politischen Deutungskämpfe hinter einem vermeintlich universellen Opferbegriff.Deutschlandfunk Kultur, BuchkritikDirekter Link zur Audiodatei…
Nachdem ich gestern nur Grasreste auf gefrorenem Boden trat, hier antizyklisch ein Grasgedicht. Annette von Droste-Hülshoff (über deren Geburtstag es mehrere Ansichten gibt, eine davon heute) Im Grase…
Von verblüffender emotionaler Reife spricht der Debütband der jungen amerikanischen Schriftstellerin April Ayers Lawson. Sie zeichnet mit schmerzhafter Präzision Menschen, die den Weg zum Du nicht finden.
Ein Essayband versammelt Erinnerungen an die Anfänge des Concentus Musicus Wien aus dem Nachlass von Nikolaus Harnoncourt – eine wahre Fundgrube.
Steffi Roßdeutscher/ © Diogenes Verlag Es ist endlich soweit. Wir haben uns durch 16….
Inmitten des blau-weißen Paperback-Umschlags blickt uns die fotografische Abbildung eines jungen Mannes an: Moyshe Kulbak, Autor des 1926 im Warschauer Verlag Kultur-Lige in jiddischer Sprache erschienenen Erzählbandes Montog. Eyn kleyner roman. Aufgeteilt in zwanzig Textpassagen erzählt uns ein vielstimmiger Autor …
„Schönen Gruß. (Meine Vermögensverhältnisse sind bemitleidenswert.) Dein Sohn“ – mit den „Jugendbriefen“ ist die Edition der Briefe des Soziologen Max Weber nun vollendet – eine biografische und kulturhistorische Quelle ersten Ranges….
Kritik: Dass Juli Zeh die literarische Entwicklung, Darstellung und Verarbeitung gesellschaftlicher Dystopien wie wenige andere der deutschen Gegenwartsliteratur beherrscht, ist spätestens seit Erscheinen ihres Romans „Corpus Delicti“ im Jahre 2009 eine weithin nicht nur in Fachkreisen verbreitete Ansicht. Hatte sie …
„Die Marquis Posas müssen gelüftet werden“: Das Residenztheater will mit einer Lesereihe an die demokratischen Traditionen von 1848, 1918 und 1968 erinnern – und sie an die Gegenwart von 2018 anbinden
Fix Zone:… Weiterlesen
Fix Zone: Marianne Strobl stieg für ihre Auftraggeber in die Kanalisation, kroch in die Ötscherhöhlen und begleitete mit ihrer Kamera über Jahre die… Weiterlesen
November 1918: Weltkriegsende, Revolution, Sturz der alten Weltordnung und ihrer Monarchen, auch des bayerische Königs. Und auf einmal schien alles möglich im aufgewühlten, kriegsmüden München. Vor allem Künstler, Schriftsteller und andere Utopiebegabte sahen ihre Stunde gekommen – wer, wenn nicht …
Mit Hinweisen auf seine Beiträge in literaturkritik.deVon Redaktion literaturkritik.de
Die britische Besatzungszone der Eifel im Winter 1947: Zwischen den Ruinen des Zweiten Weltkriegs versuchen die Menschen zurück ins Leben zu finden, als ein Schwarzmarkthändler ermordet wird. Mithilfe ihres einzigen Zeugen, eines kleinen Jungen, soll die Military Police das Verbrechen …
Aharon Appelfelds hinterlässt einen letzten Roman über eine Kindheit in der Bukowina, Maggie Nelson erzählt offenherzig vom Zusammenleben in der queeren Kleinfamilie, Angel Santiesteban führt uns schmerzhaft deutlich in kubanische Gefängnisse, David Miller liefert eine politische Philosophie der Einwanderung. Dies …
5 Jahre mikrotext! Im Herbst letzten Jahres traf ich auf der Frankfurter Buchmesse die Berliner Verlegerin Nikola Richter und konnte mit ihr kurz unter anderem über lateinamerikanische Literatur im Allgemeinen und über die im mikrotext Verlag erscheinenden Bücher von Alan Mills im …