Naturschönes und Photographie – Bamberg, Jänner
Im Hain, im Bamberger, rauschen die Wasser am Wehr. Spazieren im Abend und schauen. Die Luft ist diesig, sie trieb ins kühle Rot, im Winterlicht, hin zur Dämmerung….
Im Hain, im Bamberger, rauschen die Wasser am Wehr. Spazieren im Abend und schauen. Die Luft ist diesig, sie trieb ins kühle Rot, im Winterlicht, hin zur Dämmerung….
Heute vor einem Jahr verstarb der Kolumnist, Musikkritiker und Romanautor Uwe Kopf. Wer in den 80er Jahren in Hamburg lebte, sich für Musik interessierte und das einschlägig bekannte Stadt-Magazin „Szene Hamburg“ las, wird ihn kennen. „Tempo“-Leser vermutlich ebenfalls….
Es war die Musik meiner Eltern, in den frühen 60er Jahren, der kleine Bersarin war nicht einmal ein Jahr alt, Kennedy keine zwei Jahre tot, und auf den Mond sollte der Mensch erst vier Jahre später fliegen, drei Jahr also, …
Ein instruktives wie auch gutes Interview gibt es im „Freitag“ dieser Woche, und zwar mit dem Philosophen Guillaume Paoli. Es trägt den Titel „Die Armen sind Gegner“. Zu Beginn des Marx-Jahres bereits vom Titel her ein guter Auftakt….
„Als zum erstenmal das Wort ‚Friede‘ ausgesprochen wurde, entstand auf der Börse eine Panik. Sie schrien auf im Schmerz: Wir haben verdient! Lasst uns den Krieg!…
Mutmaßungen: Sind für den Geist und für das Herz die Stunden, da sie nichts voneinander wußten, besser gewesen als die, wo im gemeinsamen Sein und Spazieren die gewußte Zeit zuallererst das Bewußtsein schaffte, Bewußtsein und den Übergang? Nächstes Jahr: Ich …
„Die Vergiftung der Gesellschaft mit dem Virus des ‚Kampfs gegen Rechts‘ hat die Leute auf das menschliche Niveau einer Erkennungssoftware abgewrackt.“ In der Tat beschreibt dieser Satz aus dem Buch Mit Linken leben ganz gut, was gegenwärtig die Stunde …
„Die Essenz des fiktionalen Schreibens ist die Isolation.“ So sagte es der US-amerikanische Schriftsteller Jonathan Franzen in einem Interview mit der NZZ. Ebenfalls, so möchte ich ergänzen, ist die Bedingung für wissenschaftliches Schreiben die Abgeschiedenheit….
Eigentlich sollte heute an dieser Stelle ein Text zu Peter Handkes 75. und zu Niklas Luhmanns 90. Geburtstag stehen….
Mit dem Nationalismus kommen die Herrschenden, kommen Regierungen immer dann, wenn sie nichts weiter mehr anzubieten haben und der Arsch auf Grundeis geht. Trotzdem halte ich die postnationale Konstellation, wie sie etwas Habermas im Hinblick auf die EU vorschwebt, für …
„Kill your darlings!“, hieß es in den Schreibratgebern. Ich habe es getan….
Wer erkennen will, wie eine Sache wurde, wie sie ist, wird sich mit Geschichte befassen müssen. Das gilt insbesondere für das Phänomen der Neuen Rechten, wie wir sie neuerdings mit der AfD, Götz Kubitscheks Antaios Verlag oder der Identitären Bewegung …
„es ist unmännlich, sich in einer Zeit, wo man geradezu Politik athmet, des Sprechens und Schreiben‘s darüber enthalten zu wollen; und doch, umgekehrt, als mein Artikel noch sein Männlichkeits-Attribut hatte, setzte mich dieser Anhängsel auch in Verlegenheit, wie wenn man …
Der Standardreflex gegenüber rechts geht meist in zwei Varianten: entweder wird sich der intellektuellen Konfrontation komplett verweigert, oder es folgt die moralische Empörung. Im Brustton der Überzeugung, als Meinung vorgetragen. Jüngst konnte man diese Art von Entgleisung bei Sibylle Berg …
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„Ich hatte einen Traum. Es war ein Alptraum Ich wachte auf und alles war in Ordnung.“ (Heiner Müller, Wolokolamsker Chaussee IV: Kentauren)…
„Wir werden die besten einsamen Menschen aller Zeiten sein.“ So singt es Wanda auf ihrer neuen Platte: Lascia mi fare….
„Ich schätzte die Sowjetunion nicht wegen ihrer Nachteile, wie Planwirtschaft, Arbeitsplatzgarantie und festgeschriebener Einkommen, sondern wegen ihrer Vorzüge, wie Atomraketen, Panzerarmeen und riesiger Raketenkreuzer, die das einzige Mittel waren, den überbordenden Kapitalismus im Zaum zu halten und zu zivilisiertem Verhalten …
Ein offizieller Feiertag also – heute –, ausnahmsweise auch in den westlichen Bundesländern. Umso besser, denn da dürfte sich auch die taz- und Missy-Klöps*In Hengameh Yaghoobifarah am Deutschsein freuen – ob Mann oder ob Frau, man weiß es nicht genau, …
Leider habe ich dieses Buch nicht selber entdeckt, nämlich von Eckart Kleßmann,: „Christiane. Goethes Geliebte und Gefährtin“, im TvR Medienverlag Jena erschienen. Dafür aber findet sich auf dem lesenswerten Blog von Ralf C….
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„‚Die Wahrheit, oder ich schlag dir den Schädel ein‘, …“ So ein Jungsding ist das schon, denke ich mir, während ich die ersten Seiten von Sven Heucherts Romandebüt lese. Ein düsteres Szenario, es spielt irgendwo im Westen Deutschlands, nahe der …
Aus gegebenem Anlaß: Schöne Isabella aus Kastillien (Comedian Harmonists) Dies aber darf man heute beim Gendergaga vermutlich nicht mehr singen und Stokowski kreischt….
Diese Aktionskunst ist auf keine Region und kein Land beschränkt. Das zumindest zeigt der in den Westen immigrierte Künstler Pjotr Pawlenski. Nun auch Frankreich, der Ort seines Exils….