Leseempfehlungen: Die Sachbuch-Bestenliste für Februar
Vom Code des Kapitals bis zur Sexkultur, von Judith Butlers „Macht der Gewaltlosigkeit“ bis zur Welt nach Richard Wagner: Das sind die zehn besten Sachbücher des Monats.
Vom Code des Kapitals bis zur Sexkultur, von Judith Butlers „Macht der Gewaltlosigkeit“ bis zur Welt nach Richard Wagner: Das sind die zehn besten Sachbücher des Monats.
Wie Zahlen uns helfen, die Welt zu verstehen Erzählt von Isabel Thomas, Robert Klanten, Maria-Elisabeth Niebius und Raphael Honigstein Originaltitel: »In Great Numbers/How numbers shape the world we live in« Übersetzt von Harald Stadler Illustriert von Daniela Olejniková Verlag KLEINE …
Mit „Agency“ legt William Gibson den zweiten, enttäuschenden Band seiner Jackpot-Trilogie vorRezension von Beat Mazenauer zuWilliam Gibson: Agency. RomanTropen Verlag, Stuttgart 2020
In „Auf der Suche nach Marcel Proust“ versammelt Bernd-Jürgen Fischer kondensiert Bilder und Texte aus dem Leben und Werk ProustsRezension von Florian Birnmeyer zuBernd-Jürgen Fischer: Auf der Suche nach Marcel Proust. Ein Album in Bildern und TextenReclam …
In „Engadiner Erlebnisse“ erzählen Briefe, Erinnerungen und Gedichte von Hermann Hesses späten Jahren und seiner Beziehung zu dem Ursprungstal des InnRezension von Felix Haas zuHermann Hesse: Engadiner Erlebnisse. Erinnerungen, Gedichte, Briefe und AquarelleInsel Verlag, Berlin 2020
„Die Natur verfügt über eine majestätische Kraft, die sich nur in eine Richtung bewegt: nach vorn.“ Wie viele andere Tierarten ist auch er vom Aussterben bedroht….
In seiner Novelle „Pirmasens“ bringt Rainer Wieczorek Leben in eine alte SchuhfabrikRezension von Willi Huntemann zuRainer Wieczorek: PirmasensDittrich Verlag, Berlin 2020
Jacob S. Eders Studie „Holocaust-Angst“ verengt den Blick auf die Kohl-RegierungRezension von Sylke Kirschnick zuJacob S. Eder: Holocaust-Angst….
Eine Typologie des polyphonen Erzählens erweitert die Perspektiven der NarratologieRezension von Natalia Blum-Barth zuStefanie Roggenbuck: Narrative Polyphonie. Formen von Mehrstimmigkeit in deutschsprachigen und anglo-amerikanischen ErzähltextenDe Gruyter, Berlin 2020
Ein Sammelband nähert sich den Praktiken des Mentorats und Lektorats in der zeitgenössischen LiteraturproduktionRezension von Anja Johannsen und Carolin Löher zuJohanne Mohs; Katrin Zimmermann; Marie Caffari (Hg.): Schreiben im Zwiegespräch / Writing as Dialogue. Praktiken des Mentorats …
Aleš Šteger hält in seinem „Logbuch der Gegenwart“ literarische Reisebeobachtungen festRezension von Klaus Hübner zuAleš Šteger: Logbuch der Gegenwart – AufbrechenHaymon Verlag, Innsbruck 2019
Büchertipps aus der Kritikerrunde
Als wunderbare Ergänzung zu Ulrich Raulffs Band über den George-Kreis empfiehlt die FAZ Annet Mooijs Buch über Gisèle van Waterschoot van der Gracht und ihre Verstrickung in den Männerbund „Castrum Peregrini“. Spannend und hochaktuell findet die FR Ljudmila …
In seinem neuen Erzählband „Erste Person Singular“ erweist sich Haruki Murakami als Großmeister des kurzweiligen surrealen Schauders.
In Syrien hat Ahmad Katlesh sein erstes Buch veröffentlicht, inzwischen lebt er in Deutschland. 2015 gründete er „Tiklam“, eine Onlineplattform für arabische Literatur. Jetzt bringt der 32-Jährige einen Gedichtband auf Deutsch heraus….
Der Chef ist sauer und will den Vertrag kündigen. Sind doch die Menschen, die er schuf, mit zuviel freiem Willen ausgestattet, mit Gefühlen, die kaum zu beeinflussen sind und mittlerweile können sie dank ihrer Intelligenz und ihrer Technik fast so …
Mit ihrem zweiten Roman Herzklappen von Johnson & Johnson (Suhrkamp) stand Valerie Fritsch auf der Longlist für den Deutschen Buchpreis 2020. Sie schreibt darin über Erinnerung, Schmerz und die Bedeutung vererbter Traumata….
»Lockdown-Lyrik 2.0! Quarantäne poetisch ausleuchten – etwas ernst zu nehmen heißt nicht, sich davon unterkriegen zu lassen« ist eine Online-Sammlung von Gedichten, die sich mit der Corona-Krise befassen….
2008 erhielt der damals 33-jährige Journalist und Schriftsteller Aravind Adiga in London für seinen Debütroman »Der weiße Tiger« den wichtigsten britischen Literaturpreis. Was sich wie die Vorlage für ein Drehbuch las, war offenbar doch nicht so einfach zu verfilmen. Nun …
Die Lage der Literaturkritik beim WDR bleibt unklar. In einem grellen Artikel in der SZ hieß es gestern, die tägliche Rezension in der WDR3-Sendung Mosaik werde abgeschafft (unser Resümee). Ein offener Brief von Kulturschaffenden und Literaturkritikern machte die Runde, der …
Der 1929 erschienene Roman „Passing“ von Nella Larsen ist eine teil-autobiografische Novelle, in der eine junge Frau, deren Hautfarbe hell genug ist, beschließt, ihr Leben tatsächlich als Weiße zu leben. Darauf bezieht sich der Titel, da dieser Vorgang als „Passing“ …
Bernd Jentzsch (* 27. Januar 1940 in Plauen)…
Er hat Geld und Macht und manipuliert die Leute nach Belieben. In Kairo aber fällt der Held in Martin Mosebachs Roman tief ins Elend.
Aus einer unverhofften Begegnung entwickelt eine israelische Graphic Novel ein irrwitziges Theater orientalischer Befindlichkeiten.
Am 27. Januar 1945 wurde das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau von der Roten Armee befreit. Eine der Häftlinge war Gisella Perl….