Sorj Chalandons furioser Roman aus dem Algerienkrieg
Lüge und Geschichte verbindet der französische Schriftsteller Sorj Chalandon in seinem Roman über einen tyrannischen Vater zu einem Gespinst, in dem sich die Figuren rettungslos verheddern.
Lüge und Geschichte verbindet der französische Schriftsteller Sorj Chalandon in seinem Roman über einen tyrannischen Vater zu einem Gespinst, in dem sich die Figuren rettungslos verheddern.
Auf ein Neues: Volker Weidermann und Ralf Höller reproduzieren noch einmal, was prominente AutorInnen über die Münchner Revolution von 1918/19 geschrieben habenVon Michael Pilz
Hinweise von Redaktion literaturkritik.de
Zum Tod des Literaturwissenschaftlers Gerhard NeumannVon Ursula Renner
Joachim Käppners Darstellung des „Aufstands für die Freiheit“ im Jahr 1918Rezension von Franz Sz. Horváth zuJoachim Käppner: 1918 – Aufstand für die Freiheit. Die Revolution der BesonnenenPiper Verlag, München 2017
Christine Weder rekonstruiert die Ästhetik und Theorien der Sexualität um 1968Rezension von Rolf Löchel zuChristine Weder: Intime Beziehungen. Ästhetik und Theorien der Sexualität um 1968Wallstein Verlag, Göttingen 2016
Der „Kleine Gernhardt“ lässt ein großes Dichterleben Revue passierenRezension von Wieland Schwanebeck zuRobert Gernhardt: Der kleine Gernhardt. Was war, was bleibt von A bis ZS. Fischer Verlag, Frankfurt a….
Hinweise von Redaktion literaturkritik.de
Zur Erinnerung an Robert Gernhardt, sein Gedicht „Noch einmal: Mein Körper“ und die Dialektik der AufklärungEssay von Thomas Anz
Arthur liest die Zeitung gern. Melancholie ist täglich Ziel und Ausgang seiner Sucht nach schweren Katastrophen, die ihn trösten, wenn er unter Schmerzen seiner Seele neues Leben findet. Sein Lebensthema ist der Tod, in allen Varianten liest er, was …
Die FR folgt mit Shirley Hazzards „Transit der Venus“ den Liebesbeziehungen dreier höchst unterschiedlicher Schwestern. Die FAZ lässt sich mit Vergnügen von zeitgenössischen Autoren die Romantiker erklären. Die Welt wacht mit „Oskar“ in einem Sarg auf….
Als ich im vergangenen Jahr die Neuübersetzung von „Zwei Schwestern“ von Dorothy Baker gelesen habe, war ich restlos begeistert. Ein so progressives und zugleich zeitloses Buch hatte ich lange nicht mehr gelesen. Es war ein Hauch von modernem Klassiker, der …
„Es dauert seine Zeit, eine starke Mauer zu bauen.“ Sie sind nicht so sehr bekannt wie die in der Nachbarschaft liegenden Shetlands, berühmt für die gleichnamige robuste Pony-Rasse….
[Dieser Text wurde von mir als Leserbrief an die TAZ geschrieben und dort auch – selbstverständlich ob der Länge stark gekürzt – als Leserbrief abgedruckt. Ich habe ein bisschen etwas verändert, vor allem zwei längere, jeweils durch eckige Klammern gekennzeichnete …
Feiertage bzw. die Tage zwischen den Jahren sollten ja eigentlich für das Zusammensein mit der Familie genutzt werden – blöd wenn einem dann die Arbeit da einen Strich durch die Rechnung macht. Nun ward der Urlaub nachgeholt, die Akkus wieder …
Sie war die scharfzüngige Chronistin der Belle Époque in Bayern: Endlich gibt es eine gründlich kommentierte Werkausgabe der großen Münchner Schriftstellerin Annette Kolb.
Gerd Koenen verliert sich in „Die Farbe Rot“ im historischen Erzählstrom über „Ursprünge und Geschichte des Kommunismus“Rezension von H.-Georg Lützenkirchen zuGerd Koenen: Die Farbe Rot. Ursprünge und Geschichte des KommunismusVerlag C….
Wer mit dem Gedanken spielt Autor*in zu werden, sollte sich eines klarmachen: In der Literat*innenhölle gilt das Credo: Wie du deinen Leser*innen, so auf ewig dir. So zumindest das höllische Konzept, das sich in Beka Adamaschwilis Roman mit dem optimistischen …
Kritik: Die neunzehnte Mütze ist noch im letzten Jahr herausgekommen. Sie versammelt mit u.a….
Max Annas verflicht in seinem Roman „Illegal“ Facetten der Illegalität und weist auf die Probleme von Geflüchteten hinRezension von Britta Tekotte zuMax Annas: Illegal. RomanRowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg 2017
In Peter Handkes „Die Obstdiebin“ stehen die kleinen Begebenheiten im FokusRezension von Oliver Kohns zuPeter Handke: Die Obstdiebin. Oder Einfache Fahrt ins LandesinnereSuhrkamp Verlag, Berlin 2017
Hinweis von Redaktion Gegenwartskulturen zuIuditha Balint; Tanja Nusser (Hg.): Kathrin Rögglaedition text + kritik im Richard Boorberg Verlag, München 2016
Hendrik Otrembas Debütroman ist wie ein Actionfilm – nur mit TiefgangRezension von Luisa Angona und Julian Klimmasch zuHendrik Otremba: Über uns der SchaumVerbrecher Verlag, Berlin 2017
Hendrik Otrembas Debütroman macht Versprechen, die nicht gehalten werdenRezension von Anna Sophie Büchöl zuHendrik Otremba: Über uns der SchaumVerbrecher Verlag, Berlin 2017
Peter Rühmkorfs Auseinandersetzung mit Walther von der Vogelweide in kommentierter AusgabeRezension von Martin Schubert zuPeter Rühmkorf: Des Reiches genialste Schandschnauze. Texte und Briefe zu Walther von der VogelweideWallstein Verlag, Göttingen 2017