Aischylos – neu übersetzt: Selbstvergewisserung des Gemeinwesens
Kurt Steinmann hat die «Orestie» des Aischylos in ein melodiöses und wunderbar sprechbares Deutsch übertragen. Am Ende der Tragödie steht der Sieg des Rechts über die Blutrache.
Kurt Steinmann hat die «Orestie» des Aischylos in ein melodiöses und wunderbar sprechbares Deutsch übertragen. Am Ende der Tragödie steht der Sieg des Rechts über die Blutrache.
In Rumänien gibt es eine weitverbreitete naive Verherrlichung des antikommunistischen Widerstands ohne Reflexion der oft fragwürdigen Motive der Beteiligten. Ein Buch räumt jetzt mit den Mythen auf.
Die arabische Welt ist ausgedehnt und vielfältig – Literatur wäre ein Königsweg, um sie zu erkunden. Aber kaum ein Verlag bemüht sich darum, obwohl vielerlei Schätze zu heben wären.
Der bedeutende Holocaust-Forscher Saul Friedländer spürt in einem Buch der Lebensrückschau der Verflechtung von persönlicher Erinnerung und Geschichtsschreibung nach.
Dass Kubas Hähne um Mitternacht krähen, behauptet der Titel von Tierno Monénembos Roman. Auch sonst geht’s kopfüber, kopfunter bei der zwischen Guinea, Paris und Havanna angesiedelten Spurensuche.
Kurt Steinmann hat die «Orestie» des Aischylos in ein melodiöses und wunderbar sprechbares Deutsch übertragen. Am Ende der Tragödie steht der Sieg des Rechts über die Blutrache.
Los Angeles (dpa) – Der Tod von US-Schauspielerin Carrie Fisher alias Prinzessin Leia aus der "Star Wars"-Saga erschüttert die Filmwelt. "Möge die Macht mit Dir sein", schrieb Regisseur Steven Spielberg in Anlehnung an das zentrale Film-Zitat zum Tod Fishers, die mit dem …
Albaniens Literaturschaffen ist quicklebendig, aber hierzulande kaum bekannt. Die neue Ausgabe der Zeitschrift «orte» stellt nun sieben Dichterinnen und Dichter vor, ausgewählt von Regina Füchslin, Viviane Egli und dem langjährigen NZZ-Auslandredaktor Cyrill Stieger. Es ist eine poetische Entdeckungsreise in den …
Kritik: Es gibt von Mal zu Mal Momente und Bücher, die wie ein Understatement daherkommen, um im Nachhinein mehr als nur einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Sie gleichen kleinen Naturereignissen, von denen man später gerne unter vorgehaltener Hand erzählt, ja… …
Kritik: „In Iran ist sogar Nachdenken verboten“, schreibt Amir Hassan Cheheltan in einem der zum Glück oft sehr nachdenklichen Essays, die seit 2004 in der Süddeutschen und der Frankfurter Allgemeinen Zeitung erscheinen. Nun liegen sie erstmals gebündelt unter dem Titel …
Mit seinem ‘Konzeptalbum’, bestehend aus den Zombies und Cyberspasz dekonstruiert A.J. Weigoni eine Erzählmaschine, die ihre eigene Produktionslogik entfaltet….
Für Thomas Mann war es „der größte Kriminalroman aller Zeiten“. Vor 150 Jahren erschien die letzte Folge von „Schuld und Sühne“, dem Fortsetzungsroman von Dostojewski. Seine Hauptfigur, den Mörder Raskolnikow, entwickelte er während seiner Lagerhaft in Sibirien….
„Identität wird zu meinem kostbaren, einzig wahren Besitz.“ Im Jahr 1998 veröffentlichte die britische Band „Massive Attack“ ihren Song „Teardrop“….
Fix Zone: Jim Jarmusch hat einen Film über einen dichtenden Busfahrer gemacht – Susanne Ostwald bespricht ihn in der NZZ: „Paterson (Adam Driver) ist ein begnadeter Poet im Verborgenen, dessen geheimes Notizbuch eine Fundgrube lyrischer Kleinode ist. Der dichtende Arzt …
Fix Zone: Neuerscheinung bei Brinkmann & Bose: das Portrait eines gläsernen Wohnhauses in Paris. Das Maison de verre (1931) von Pierre Chareau ist ein Wohnhaus in Paris. Seine Fassade, eine undurchsichtige Glaswand, machte es zur Inkunabel der modernen Architektur….
Als französischer Germanistikstudent lebte Alain Lance ein Jahr in Leipzig. Später übersetzte er Christa Wolf, Volker Braun und Ingo Schulze in seine Muttersprache. Deutschland wurde zu seinem Lebensthema – und Alain Lance zum Kulturvermittler und Brückenbauer….
Damals eine Abwehr gegen die Technikgläubigkeit, heute aktueller denn je: Dostojewskijs «Aufzeichnungen aus dem Abseits».
Damals eine Abwehr gegen die Technikgläubigkeit, heute aktueller denn je: Dostojewskijs «Aufzeichnungen aus dem Abseits».
Daniela Henke liefert eine weitere postmoderne Deutung von Christoph Ransmayrs WerkRezension von Markus Oliver Spitz zuDaniela Henke: Geschichte neu denken. Postmoderne Geschichtsphilosophie und Historiographie im Romanwerk Christoph RansmayrsTectum Verlag, Marburg 2016
Hinweis von H.-Georg Lützenkirchen zuUlrich Drüner: Richard Wagner. Die Inszenierung eines LebensKarl Blessing Verlag, München 2016
Hinweis von Redaktion literaturkritik.de zuH.-Georg Lützenkirchen: Orte….
„Lippen abwischen und lächeln“ versammelt Max Goldts beste StückeRezension von Stefan Tuczek zuMax Goldt: Lippen abwischen und lächeln. Die prachtvollsten Texte 2003 bis 2014 (und einige aus den Neunzigern)Rowohlt Berlin Verlag, Berlin 2016
Fremdsein mit Francesco MicieliRezension von Klaus Hübner zuFrancesco Micieli: Der lachende Zahn meiner Großmutter. Dresdner PoetikvorlesungenThelem Universitätsverlag, Dresden 2016
Die NZZ verliert sich in Hans Christoph Buchs autobiografischem Familienroman „Elf Arten, das Eis zu brechen“. Die FR liest den Briefwechsel von Nelly Sachs und Hilde Domin. Die taz lernt aus Claus Peymanns „Mord und Totschlag“ mehr über den Wandel …
Aus der Nachträglichkeit heraus getextet: Meinen Leserinnen und Lesern wünsche ich, ein frohes Fest gehabt zu haben. Geraten Sie in den Rauhnächten nicht aus den Fugen. Aber wie es nun einmal ist und wie es Martin Heidegger in seiner Rede …