Christoffer Carlsson – „Was ans Licht kommt“
„Vieles, was sichtbar ist, sieht man nicht, weil es zu schmerzhaft wäre.“ Es ist der Abend, als Olof Palme stirbt. Am 28….
„Vieles, was sichtbar ist, sieht man nicht, weil es zu schmerzhaft wäre.“ Es ist der Abend, als Olof Palme stirbt. Am 28….
In „Kunst in Cartoons“ beschäftigen sich mehrere Cartoonist*innen mit den Bildenden Künsten und geben ihre Statements dazu ab. Der Beitrag Cartoons über die Bildende Kunst erschien zuerst auf Bücherstadt Kurier….
Deutsche Identität in der Migrationsgesellschaft: Schriftstellerinnen und Autoren prüfen, wieviel Individualismus und Gemeinsinn der Gesellschaft zuträglich sind. Schreiben als Labor für unterschiedliche Perspektiven auf den Lauf der Menschheit.Von Lisa-Marie Reuter, Stefanie de Velasco und Thomas Gäbert…
Schriftstellerinnen und Schriftsteller halten sich bemerkenswert bedeckt, was Solidarität mit Salman Rushdie betrifft, beobachtet Michael Wurmitzer vom Standard. Als Khomeini zum Mord an Rushdie aufrief, war dies noch anders. „Die Angst, boykottiert oder angegriffen zu werden, scheint präsenter als früher….
Wer sind sie, diese Church Ladies? Frömmelnde Betschwestern, deren Lebensinhalt sich in den Ritualen der Gemeinde erschöpft, die aber sonst an den Anforderungen des alltäglichen Lebens scheitern? Wahrscheinlich ließe sich mit solchen Charakteren nicht gerade Furore machen und der Verlag …
von Björn Weyand Ein lebendigeres Bild des sich rasant entwickelnden Berliner Großstadtlebens findet sich in keiner kulturgeschichtlichen Darstellung der Jahrhundertwende: Edmund Edels 1906 erschienene Satire Berlin W. Ein paar Kapitel von der Oberfläche führt auch über hundert Jahre nach ihrem …
Jeden Sonntag ein Türchen zu aus verschiedenen Richtungen leuchtender Literatur. aus „Ludmila Ulitzkajas „Jakobsleiter“…
Michael Ritter – Wiener Machenschaften (Buch) Wien zu Beginn des Ersten Weltkrieges Auf dem Nordbahnhof finden sich junge… Der Beitrag Michael Ritter – Wiener Machenschaften (Buch) erschien zuerst auf booknerds.de – alle medien & genres….
In wasserloser Ferne. Ich wohne in einer alten Stadt in einem kleinen Haus mit engen Stiegen am großen Platz, der zerfurcht ist von den Schienen der Straßenbahn. In der Ferne kreischen die Räder aus dem blanken Metall der Gleise….
Groß und kraftvoll findet die FAZ Giulia Caminitos Roman „Das Wasser des Sees ist niemals süß“, der vom Aufwachsen an den Rändern Roms erzählt. Die SZ mutet sich gern die Härten in Linda Boström Knausgards Roman „Oktoberkind“ zu, in dem …
“Die Autobiographie des Giuliano di Sansevero” (Buch 1 – Ein junger Herr aus Neapel) von Andrea Giovene ist tatsächlich genau… Weiterlesen Spannungslose Biographie einer fiktiven Figur. “Die Autobiographie des Giuliano di Sansevero” ist vor allem ein Roman, weil es drauf steht.
Rezension Es ist ein dichtes Bild, das Daniela Raimondi in ihrem Debütroman da zeichnet: Ein Fluss, eine etwas magisch umwobene Verbindung zweier Liebender, eine Weissagung für die daraus entstehende Familie. Es geht um Träumer*innen und Realist*innen, Unglücksvögel und weiße Schlangen, …
Lena Bopp sichtet für die FAZ die Reaktionen in arabischen Ländern auf den Anschlag auf Salman Rushdie: Besinnungslos gefeiert wurde die Bluttat im Iran, in den Golfländern gab es hingegen vor allem Agenturmeldungen. „Eine Ausnahme bildeten allerdings die in Saudi-Arabien …
Ich bin definitiv keine Thrillerleserin. Der Thriller ist für mich ein Genre, das sehr durch Ton und Bild gewinnt. Ein guter Thriller hat gruselige Sounds, düstere Farben, vielleicht Jumpcuts und kleine Schockmomente….
Sahar Mandûr – Ein Mädchen namens Wien (Buch) Ein unangepasstes Leben Wie im Zeitraffer stürmt die Erzählstimme voran.… Der Beitrag Sahar Mandûr – Ein Mädchen namens Wien (Buch) erschien zuerst auf booknerds….
Aus der Tragik der Geschichte, aus der Lust an der Form und der Tiefe des Empfindens entsteht im Osten Europas Lyrik von höchster Strahlkraft. Zwei russische Dichterinnen und ein litauischer Dichter schreiben in vielstimmig widerhallenden Echoräumen.
Zwischen den Weltkriegen hat der Dichter Wilhelm Lehmann ein Tagebuch seiner Weltflucht geschrieben. Sie hatte ihn in die Natur geführt, wo er eine unverbrüchliche Ordnung fand.
Gerhard Zeillinger. Foto: Manfred Weis Auf dem Bildschirm erscheint plötzlich das Mädchen im pinkfarbenen Anorak, vielleicht acht oder neun Jahre alt: In der Wartehalle des Bahnhofs von Kramatorsk sitzt sie auf einem der vielen Gepäckstücke, die um sie herum abgestellt …
Möglichkeiten verpflichten. Diesen Satz hatte Eiermann insgeheim seiner Lebensführung vorangestellt. Schon in jungen Jahren….
Im Rahmen der Diasporic Echoes Reihe des Internationalen Sommerfestivals 2022 fand am 11.08.2022 um 18….
Mit den Urlaubsorten ihrer Kindheit verbindet viele Menschen eine lebenslange Beziehung — erst recht natürlich, wenn sie das Glück hatten, ihre Ferien Jahr für Jahr am gleichen Ort verbringen zu dürfen. Oft zieht es diese Menschen auch als Erwachsene immer …
Von Simone Frieling
Christian Brühl schreibt in „Sehnsucht und Krisenbewusstsein“ über die Prosa Klaus Manns in den Jahren 1924 bis 1926Rezension von Jens Flemming zuChristian Brühl: Sehnsucht und Krisenbewusstsein. Studien zum frühen Erzählwerk Klaus Manns (1924–1926)Königshausen & Neumann, Würzburg 2021
Peter Longerich untersucht in „Antisemitismus: Eine deutsche Geschichte“ wenig überzeugend Judenhass in DeutschlandRezension von Sylke Kirschnick zuPeter Longerich: Antisemitismus. Eine deutsche GeschichteSiedler Verlag, München 2021
Eduard Beaucamp analysiert in „Jenseits der Avantgarden“ die Kunst und den Kunstbetrieb heuteRezension von Thorsten Paprotny zuEduard Beaucamp: Jenseits der Avantgarden. Texte und Gespräche zur zeitgenössischen KunstWallstein Verlag, Göttingen 2022