Johann Scheerer: Unheimlich nah
Aufwachsen unter den Augen einer Sicherheitsfirma: Johann Scheerer erzählt in Unheimlich nah (Piper) die Geschichte seiner Jugend im goldenen Käfig. Das geht durchaus nah, hat aber auch Motivationsprobleme….
Aufwachsen unter den Augen einer Sicherheitsfirma: Johann Scheerer erzählt in Unheimlich nah (Piper) die Geschichte seiner Jugend im goldenen Käfig. Das geht durchaus nah, hat aber auch Motivationsprobleme….
Früher saßen Grauammern auf jeder Hecke. Schwalben vollführten in jedem Hof ihre Kunstflüge. Und Wolken von Finken ließen sich auf Stoppelfeldern nieder….
Jenny Odell hat ein waches Buch über das Nichtstun geschrieben. Es beginnt als Selbstratgeber und wandelt sich zum politischen Manifest.
»Lockdown-Lyrik 2.0! Quarantäne poetisch ausleuchten – etwas ernst zu nehmen heißt nicht, sich davon unterkriegen zu lassen« ist eine Online-Sammlung von Gedichten, die sich mit der Corona-Krise befassen….
Der Lyriker, Essayist und Übersetzer Philippe Jaccottet ist im Alter von 95 Jahren gestorben. „Der poetische Ausdruckswille, jene aus einer inneren Gestimmtheit nach außen drängende Kraft der Formsuche, ging ihm vollkommen ab“, schreibt Joseph Hanimann in der SZ: „Eher ließ …
Lyrisch, albern, philosophisch – Sharon Dodua Otoo zeigt mit „Adas Raum“, wie man Zeitgeschichte aus ungewohnten Perspektiven erzählen kann. Der langerwartete erste Roman der Bachmannpreisträgerin hat allerdings auch Schwächen – er will zu viel. Deutschlandfunk Kultur, BuchkritikDirekter Link zur …
Aus dem Rotlichtmilieu ins noble College Der Rektor des ehrwürdigen Londsdale College, Sir Clixby Bream, soll endgültig in… Der Beitrag Colin Dexter – Der Tod ist mein Nachbar (Buch) erschien zuerst auf booknerds.de – alle medien & genres….
„Verweigerung“ erzählt die Geschichte einer Anwältin, die selbst vor Gericht steht. Gewitzt und unterhaltsam arbeitet Graham Moore in seinem Justizthriller die Schwachstellen des US-amerikanischen Rechtssystems heraus. Deutschlandfunk Kultur, FrühkritikDirekter Link zur Audiodatei…
Konstantin Biebl (* 26. Februar 1898 in Slavětín nad Ohří; † 12….
Die Pandemie setzt der Reise- und Abenteuerlust einstweilen enge Grenzen. Umso verlockender ist es, wenigstens die Gedanken fliegen zu lassen. Das kann – drei neue Bücher zeigen es – pures Vergnügen sein, und manchmal auch ganz schön fordernd….
Erfahrung, die von Mund zu Mund geht, ist die Quelle, aus der alle Erzähler geschöpft haben. Walter Benjamin der titel des buches, in dem der nachlaß anklingt, der für viele autoren und künstler in einer einseitig gegenwartsbezogenen und gegenüber nachlässen……
Peter Rosei. Foto: Gabriela Brandenstein Einen groben Plan habe ich schon: Tullio Kezich, wie der Held meiner in Triest spielenden Geschichte heißt, ist Bankangestellter und arbeitet in einer Bank in der Via Roma. Ein bisschen laut hier, weil’s im Stadtzentrum …
Niemand ist gerne krank, aber wenn sich jemand um einen kümmert, ist alles halb so schlimm! Im jüngst erschienenen Pappbilderbuch „Alles wieder gut, Papa?“ der Autorin Nancy Loewen und der Illustratorin Hazel Quintanilla, probiert die kleine Protagonistin einiges aus, …
George Orwells „Farm der Tiere“ gehört neben seinem Roman „1984“ zu den meistgelesenen Büchern des 20. Jahrhunderts und es gibt zahllose Übersetzungen dieser dystopischen Klassiker. Eine moderne Neuübersetzung der jeweiligen Romane wurde nun von Christoph Maria Herbst stimmungsvoll eingelesen….
Warum nicht gleich auf der guten Seite ist, wer eine Person of Color im Bekanntenkreis hat: Mohamed Amjahids lesenswerte Anleitung zu antirassistischem Denken.
Was bedeutet „Nie wieder“? Yishai Sarids kristallklarer Roman über israelisches Heldentum.
Philippe Jaccottet war einer der wichtigsten französischsprachigen Lyriker des 20. Jahrhunderts. Er übersetzte auch Dichter wie Hölderlin und Musil….
Jörg Fausers faszinierende Suche nach der Realität im Fiktiven lässt sich nun in „Der Klub, in dem wir alle spielen“ begutachtenRezension von Pascal Mathéus zuJörg Fauser: Der Klub, in dem wir alle spielen. Über den Zustand der Literatur…
Roberto Camurri schildert in „Der Name seiner Mutter“ in klangvoller Sprache das Schicksal einer zerrütteten FamilieRezension von Rainer Rönsch zuRoberto Camurri: Der Name seiner MutterVerlag Antje Kunstmann, München 2021
Leicht und fast beiläufig ergründete Philippe Jaccottet die Schönheit des Einfachen. Nun ist er 95-jährig gestorben.
Die US-Schriftstellerin Barbara Newhall Follett träumte in ihren Romanen von einem Leben abseits der Zivilisation – bis die junge Frau 1939 selbst spurlos verschwand.
In seinem neuen Roman «Der Schatten über dem Dorf» schlägt Arno Camenisch neue Töne an – und bleibt sich trotzdem treu.
Der Lyriker, Essayist und Übersetzer Philippe Jaccottet ist mit 95 Jahren gestorben.
Christoph Walter Die Zeit hatte jetzt starke Rhythmusstörungen, sie ruckte nach vorne, tippelte auf der Stelle, mal blieb sie stehen, mal raste sie und nicht selten tat sie alles zugleich.Mariana Leky: Die Herrenausstatterin Auch im zu Ende gehenden Februar …
Die FAZ taucht mit Hilary Leichters sozialkritischer Groteske „Die Hauptsache“ ein in die Trostlosigkeit der Lohnarbeit in den USA. Trost findet sie hingegen mit Chisako Wakatake in Tokyo. Die NZZ erfährt Glück mit Miklos Szentkuthy im Venedig Casanovas….