Kategorie-Archiv: Literatur

Der Baron und die Mythen

In seinem sechsten Fall „Der erste Mensch“ begibt sich der Marseiller Kommissar Michel de Palma auf eine prähistorische Spurensuche unter WasserRezension von Dietmar Jacobsen zuXavier-Marie Bonnot: Der erste Mensch. Kriminalroman. Ein Fall für Michel de PalmaUnionsverlag, Zürich …

#8 INTRANOVA – Gedanken zerren

Dieses Mal wird’s lyrisch: Özlem Özgül Dündars Gedichtband „Gedanken Zerren” hat uns gleichsam begeistert wie zum Nachdenken gebracht.Wir sprechen darüber, was die grafische Darstellung mit Worten macht, welche Stärken lyrische Texte vielleicht für die Darstellung des Inneren haben und …

HopeLit

Fix Zone: „Mama, was ist Corona?“ – Mehrsprachige Online-Plattform von Künstler*innen für Eltern und KinderHopelit.de bündelt kreative und pädagogisch wertvolle……

Inniger Schiffbruch

Frank Witzel: „Was war es, an das ich nicht denken durfte, und welchen Schatz galt es aus meinem Unbewussten zu heben?“Foto: Maja Bechert Zwei Monate nach dem Tod meines Vaters hatte ich einen Traum: Aus einer erhöhten Perspektive …

Alte Freundinnen

Charlotte Wood konfrontiert in „Ein Wochenende“ drei Freundinnen mit sich selbst und ihrer in die Jahre gekommenen Freundschaft „So würden die Tage ohne Sylvie also sein, mit dieser Distanz zwischen ihnen, die sich ausweitete und vertiefte. Sie blieb stehen und …

Das hebräische Sonett

Seit rund anderthalb Jahrtausenden leben Juden in Deutschland, sie haben natürlich auch gedichtet. Manche auf Deutsch, wie vielleicht als Erster der einzige jüdische Minnesänger Süßkind von Trimberg (ob er Jude wahr oder sich nur so maskierte, ist umstritten). Obwohl die …

YAHYA HASSAN (1995-2020)

Kritik: Ich weiß nicht genau, was Glück eigentlich ist ─ sagte Yahya Hassan in einem Interview mit der taz1. Aus diesem Satz wurde die Überschrift Ich weiß nicht, was Glück ist.  Auf Provokationen wie „Stimmt es, dass Ihre Mutter …

Glückliche Fälle

Kritik: Die an den Schnittstellen von Text, Fotografien und deren medialer Vermittlung entstandenen Erzählungen der ukrainischen Autorin, Jg. 1980, erregen nicht nur aufgrund ihrer unterschiedlichen Verfremdungsverfahren das wachsende Interesse des Lesers. Yevgenia Belorusets gelingt es vielmehr, in ihrem zweifachen Vorwort …