VOM NACHTTISCH GERÄUMT: Mit Heliotropen Liebe machen
Ideen zu einer europäischen Bibliothek der lebenden Gedanken, Picabias Alternativen zur Angst, Balzacs Wut auf die Presse und John Eliot Gardiners Bach der Zukunft.
Ideen zu einer europäischen Bibliothek der lebenden Gedanken, Picabias Alternativen zur Angst, Balzacs Wut auf die Presse und John Eliot Gardiners Bach der Zukunft.
Die SZ verliert den Glauben an die Menschen mit Philipp Bloms „Geschichte der Kleinen Eiszeit“. In Rolf Bauerdicks hemmunglos erfrischender „Verteidigung des Glaubens“ stürzt sie sich in metaphysische Höhen und biblische Untiefen. Die FAZ bespricht Kinderbücher: Mit Peter Härtlings poetisch-subtiler …
Die FAZ staunt mit Josef H. Reichholf über die prächtigen „Symbiosen“ von Faultieren und Clownfischen. Außerdem findet sie: Marina Abramovic performed besser als sie schreibt….
Als estnischen Klassiker stellt die FR Anton Hansen Tammsaare vor, der in „Das Leben und die Liebe“ so diskret wie herzzereißend eine unglückliche Liebesgeschichte erzählt. Als erzählerischen Kraftakt rühmt die NZZ Lukas Bärfuss‘ Roman „Hagard“. Die FAZ lernt mit …
Die FAZ erliegt dem Furor von Miroslav Krlezas fünfbändigem Roman „Die Fahnen“, der ihr vom Emanzipationskampf der kleinen Balkanländer erzählt. Die SZ streift mit Nora Bossong lieber durchs Rotlichtmilieu und erlebt kommerzialisierte Sexualität in Verrichtungsboxen. Die taz blickt mit George …
Im Rezensentenhimmel schwebt die FAZ mit Walter Benjamins neu edierten Essays „Über Städte und Architekturen“. Geradezu atemberaubend findet die NZZ Gusel Jachinas Debütroman „Suleika öffnet die Augen“, der von einer jungen Tatarin in Stalins Sowjetunion erzählt. Außerdem lässt sie sich …
Die FR erschrickt beim Lesen von Götz Alys „Europa gegen die Juden“: Wie nah der Holocaust plötzlich wieder ist! (Hier unser Vorgeblättert) Die FAZ liest gebannt, wie Philipp Blom in „Die Welt aus den Angeln“ Aufklärung und Neuzeit auf …
Als Tolle Wortmusik feiert die FAZ das Klangkunstwerk „Peng Peng Peng“ von Nora Gomringer und Philipp Scholz. Außerdem folgt sie auch in der Hörbuchfassung von Thoma Luz Judith Schalansky freudig durch alle Weltmeere und zu den abgelegenen Inseln. Die …
Mit gemischten Gefühlen liest die FAZ Ingeborg Bachmanns Traumaufzeichnungen, Briefe und Briefentwürfe, die den Auftakt zur großen Salzburger Werkausgabe bilden. Der SZ hat Julian Barnes‘ Roman „Der Lärm der Zeit“ außerordentlich gut gefallen. Die NZZ empfiehlt Joshua Cohens Roman …
Als halluzinierten Naturforscherroman beschreibt die begeisterte SZ Pola Oloixaracs „Kryptozän“. Empfehlen kann sie auch Tijan Silas Debütroman „Tierchen unlimited“ und Erzählungen von Zelda Fitzgerald. Die taz liest mit Gewinn Julia Zanges Roman „Realitätsgewitter“….
FAZ und ZEIT lauschen Dimitri Schostakowitsch in Julian Barnes‘ „Lärm der Zeit“. Sein bester Roman, findet die FAZ, das geht besser, meint die ZEIT. Die SZ taucht mit Cixin Lius „Die drei Sonnen“ in ein ganz neues …
Sehr dankbar ist die FAZ für eine Ausgabe des „Romans des Freiherrn von Vieren“, eines frühen Kriminalromans, an dem auch E.T.A….
Wenn Chris Kraus die New Yorker Kunstszene seziert, ist sie großartig, als feministisches Manifest taugt ihr von großem Hype umgebener Roman „I Love Dick“ nicht, meint die SZ. Der gute Banker ist so selten wie der gute Banker-Roman, meint …
Die SZ berauscht sich an der Schönheit der Prärien, die Wade Davis und Luis Fabini mit „Amerikas Cowboys“ von Nord nach Süd durchqueren. Außerdem lässt sie sich von Ilma Rakusa den poetischen Zauber von Listen näherbringen. Nicht überzeugt ist …
Die SZ spaziert mit Begeisterung durch hundert Jahre Alltag in Berlin. Die NZZ nimmt zum Flanieren lieber einen Jean-Paul-Atlas zur Hand. Oder sie versinkt gleich in Marcel Prousts schmeichelnde und parodistische, exzentrische und beißende Briefe….
In „Unglück auf Rezept“ äußern Peter und Sabine Ansari berechtigte Kritik an der Verschreibungspraxis von Antidepressiva, bieten aber keine brauchbaren Lösungen an, bedauert die FAZ. Als verlässliche Studienausgabe begrüßt sie außerdem den abschließenden 5. Band der Ausgewählten Werke John Stuart …
Niemand kann vom Aufstieg, Glanz, Elend und Untergang der osmanischen Herrschaft in Bosnien so gekonnt erzählen wie Ivo Andric, findet die NZZ und hofft, dass sein Roman „Wesire und Konsuln“ viele Leser findet. Die FAZ begibt sich mit Anna …
Schwierige Integration, Notunterkünfte und stehlende Kinder: Die SZ liest beeindruckt Ré Soupaults brandaktuelle Reportage über Flüchtlinge in Deutschland im Jahr 1950. Die FAZ lobt Tamás Miklós‘ geschichtsphilosophische Betrachtungen „Der kalte Dämon“. Als Ecksteinen der modernen türkischen Literatur …
Ales Stegers Logbuch der Gegenwart erschließt uns die Welt. Alexander Goldstein führt uns in Zeiten der UdSSR nach Baku. Charlie-Hebdo-Zeichnerin Catherine Meurisse liefert „Bewusstseinsanschauungen in Tusche“….
Die SZ verfolgt staunend und frohlockend, wie Juliana Kalnay in ihrer „Kurzen Chronik des allmählichen Verschwindens“ das Haus mit der Nummer 29 Kopf stehen lässt. Als wunderbare Literatur feiert die FR Anna Kims Korea-Roman „Die große Heimkehr“. Die FAZ trotzt …
Klare Prosa, klare Ansagen: Die SZ lässt sich von Fatma Aydemir den reuelosen Zorn einer jungen Türkin in Deutschland um die Ohren hauen. Begeistert ist sie von der kühlen Intellektualität in Jonas Lüschers Gelehrtensatire „Kraft“. Die Welt geißelt …
Zum Siebzigsten von Paul Auster lesen NZZ und SZ seinen Roman „4 3 2 1“ mit unterschiedlicher Begeisterung: Das Lebenswerk eines Sprachmeisters, jubelt die NZZ. Viel zu lang, ächzt die SZ. Sehr beeindruckt ist sie hingegen von Robert Gerwarths Studie …
Gebannt gehen die Rezensenten in Paul Austers monumentalem Roman „4 3 2 1“ der Frage nach, ob Charakter oder Zufall den Lebensweg bestimmen. Die FR blickt mit Sara Gallardos wiederentdecktem Roman „Eisejuaz“ durch ein „ständig drehendes Kaleidoskop“. Die taz empfiehlt …
Die FAZ lässt sich mit Andrei Platonow in „Die Baugrube“ führen und damit in jene Zeit, als der Stalinismus sogar das Nachdenken zum Verbrechen machte. Der SZ leuchtet Ismael Kadares Roman „Die Dämmerung der Steppengötter“ wie ein Fisch in der …
Denken und Lieben: Über den Gedichtband „das eine“ der deutschen und ungarischen Lyrikerin Orsolya Kalász.