Sachbuch „Wie mit (m)einem Körper leben“: Kontrollierte Panik
Die Schweizer Kolumnistin Michèle Roten hat ein so lustiges wie lakonisches Buch über ihren eigenen Körper geschrieben.
Die Schweizer Kolumnistin Michèle Roten hat ein so lustiges wie lakonisches Buch über ihren eigenen Körper geschrieben.
Wir arbeiten beide seit vielen Jahren in der Buchbranche. Wir lesen viel und wir sprechen darüber. Denn wir glauben an die Wirkmächtigkeit der Literatur….
Gut 20 Jahre nach dem Original erscheint bell hooks‘ Buch „All about love“ nun auf Deutsch. Die US-amerikanische Feministin beschreibt darin die „transformative Kraft“ der Liebe. Trotz mancher Altersspuren: Ihre Gesellschaftsvision bleibt aktuell….
Sigrid Nunez gehört zu den bedeutendsten Autorinnen der US-Gegenwartsliteratur. Für sie ist der Tod mittlerweile zu einem wichtigen Teil ihres Denkens geworden. In ihrem neuen Roman geht es um die Begleitung eines Sterbenden und ein Dilemma….
Minderheiten fordern mehr Repräsentanz in Institutionen. Das gilt auch für den Literaturbetrieb: Jurys, Preisvergaben und Verlagsprogramme werden unter Identitätsaspekten geprüft. Auch der literarische Kanon, so heißt es, passe nicht mehr zur Realität von heute….
Die Literaturkritik arbeitet sich weiter an Denis Schecks SWR-Reihe „Schecks Anti-Kanon“ ab, insbesondere das Verdikt über Christa Wolfs Erzählung „Kassandra“, in der die Autorin die Achtzigerjahre der DDR mit Motiven der griechischen Antike kreuzt, sorgt für erhebliche Irritation. „Gerade der …
von Amanda Godwins „Afrika ist reich an Mythologie und Märchen. Wie kommt es, dass sie in keinem einzigen Fantasybuch vorkommen?…
Soll man in der Covid-Pandemie tatsächlich ein Buch lesen über eine Pandemie? Eine Pandemie, die zum ersten Mal in China aufgetreten ist, in Shenzhen, und die sich von dort in kurzer Zeit weltweit ausbreitet. Zu deren Schutz dieselben – manchmal …
Messerscharf analysiert Jörg Scheller die Tücken des Identitären. In seinem Essay verharrt der Kunsthistoriker aber nicht in der Kritik – er präsentiert auch einen Gegenentwurf zur Identitätspolitik.
Die Auseinandersetzung zwischen Rom und Karthago hatte globale Ausmasse, das wussten bereits die Zeitgenossen. Reflexe der Punischen Kriege finden sich überall in der europäischen Kultur.
Lajos Kassák (* 21. März 1887 in Érsekújvár, Österreich-Ungarn; † 22….
Herbstmond über Miho, ein Farbholzschnitt von Utagawa Kunisada (1786-1865), ist eine echte Augenweide. Abgebildet auf dem Umschlag der Hard Cover-Ausgabe Haiku der Liebe, weckt er ebenso wie der textliche Aufmacher auf der Rückseite des Bandes, rasche Aufmerksamkeit. Haiku und……
„Das Meer wird eine Zuflucht (…).“ „Blättere“ ich durch meine digitalen Fotoordner und meine Erinnerungen an vergangene Urlaubsreisen, fällt mir eine Besonderheit auf. Ich reise oft und gern ans Meer….
In Kiley Reids Debütroman „Such a Fun Age“ bietet eine schlagfertige Babysitterin Scheinheiligkeit und weißen Privilegien die StirnRezension von Charlotte Neuhauss zuKiley Reid: Such a Fun AgeUllstein Verlag, Berlin 2021
Letizia Dieckmann beleuchtet mit „Vergessen erzählen“ Demenznarrative der GegenwartsliteraturRezension von Michael Fassel zuLetizia Dieckmann: Vergessen erzählen. Demenzdarstellungen der deutschsprachigen GegenwartsliteraturTranscript Verlag, Bielefeld 2021
Thomas Kunst erschafft in seinem neuen Aussteiger-Roman „Zandschower Klinken“ ein unkonventionell aufbereitetes, skurriles ParadiesRezension von Julia Fichtner zuThomas Kunst: Zandschower Klinken. RomanSuhrkamp Verlag, Berlin 2021
Leichtfüßig oder leichtfertig? Edgar Rais historischer Tatsachenroman „Ascona“ über den Bestsellerautor Erich Maria Remarque im Exil.
Der Schriftsteller Francis Nenik blickt ins düsterste Kapitel deutscher Biopolitik. Sein Roman „E. oder die Insel“ ist brilliant konstruiert, aber schwer zu ertragen….
Zentrale Konflikte unserer Zeit spielen sich an der „pinken Linie“ ab. Mark Gevissers globale Geschichte der sexuellen Selbstbestimmung.
Der Pate der Popliteratur, Wolfgang Welt, geht in den Kanon ein. Zwei neue und herrliche Bände mit gesammelten Texten handeln vom Glück und Unglück des Schreibens.
Identitäten gleiten ineinander, Romanfiguren inkarnieren auf den Metaebenen der Fiktion: Adolf Muschgs Alterswerk „Aberleben“ protzt mit Komplexität.
Dlf empfiehlt Bernhard Schlinks Zeitstück „20. Juli“, das die Debatte über den Tyrannenmord an eine Schule verlegt. Meisterlich findet Dlf Kultur Gert Loschütz‘ Roman „Besichtigung eines Unglücks“ rund um die Themen Schicksal, Schuld, Liebe und Lebenslügen….
Bernhard Schlink spielt in seinem Theaterstück «20. Juli» die Frage durch, ob man einen Populisten umbringen darf.
Hinweise von Redaktion literaturkritik.de