Kategorie-Archiv: Literatur
Lockdown-Lyrik 2.0 / 032: »resümee« von Andreas Altmann
»Lockdown-Lyrik 2.0! Quarantäne poetisch ausleuchten – etwas ernst zu nehmen heißt nicht, sich davon unterkriegen zu lassen« ist eine Online-Sammlung von Gedichten, die sich mit der Corona-Krise befassen….
Efeu – Die Kulturrundschau vom 04.12.2020 – Literatur
In der SZ-Coronareihe ärgert sich die Schriftstellerin Terézia Mora über angeblich ja so entspannende Tageslicht-Lampen, die bei ihr allerdings zu gehöriger Gereiztheit führen. „Sehe ich dieses künstliche Sonnenlicht, erfasst mein ganzes Wesen ein Zittern, gespeist von der Überzeugung, dass etwas …
Climate Fiction: Die Welt, wie sie mir zerfällt
Dystopische Literatur über die Klimakatastrophe hat Konjunktur und oft will sie eifrig verhindern, was sie beschreibt. Aber es geht auch lässiger.
Dominique Manotti: „Marseille.73“ – Brennende Straßen
Rassismus, Polizeigewalt und Rechtspopulismus: Die französische Autorin Dominique Manotti hat mit „Marseille.73“ einen detaillgenauen historischen Kriminalroman geschrieben, der aktueller nicht sein könnte.Deutschlandfunk Kultur, Frühkritik…
World Beyond – Yolo oder das Ende der Welt
von Katharina Hartwell 2020, das Jahr der Lockdowns und unfreiwilligen Heimurlaube, stellte viele vor Herausforderungen, so auch die Streaming-Dienste….
Das Erste, 20.15 Uhr: “Pohlmann und die Zeit der Wünsche”
4.12. Literarische Adventtürchen
Kurze Auszüge aus Büchern aus 2020, die mir am Herzen liegen – Zeilen, Worte, die vielleicht in ein Leser*innenbewusstsein vordringen – Literatur, die etwas zum Leuchten bringt: Hier sind meine literarischen Adventtürchen, tägliches Licht in merkwürdigen Zeiten … aus Kindheitsszenen …
1, 3, 7
Rainer Maria Rilke (* 4. Dezember 1875 in Prag, Österreich-Ungarn; † 29. Dezember 1926 im Sanatorium Valmont bei Montreux, Schweiz)…
Die Menschen sind auf der Flucht, seit es sie gibt
Ob es deutsche Vertriebene nach 1945 sind, Boat-People oder Syrer im 2015: Wenn Menschen fliehen, erleben sie oft ganz ähnliches. Ein brillantes Buch begibt sich auf die Spuren der Flüchtlinge.
Michel Houellebecq ist ein ziemlich ungefährlicher Zeitgenosse
Der bekannteste französische Autor legt einen neuen Essayband vor. Geht es um Trump oder Corona, spielt der Pessimist und Provokateur seine alten Rollen. Aber auch zu katholischen Messen hat Houellebecq jetzt viel zu sagen….
Melodu
Kritik: „Ohne Kultur sind die Ohren nur Brillenhalter“ ist derzeit auf Plakaten in Wien zu lesen. Leidtragende bei harten Lock-Downs, wie es derzeit einen in Österreich und anderen Ländern gibt, sind aber vor allem auch Familien und Kinder. Für alle …
Jeder Tag eine Folge
Normalerweise wacht der Mensch auf, geht seinen Routinen nach und irgendwann wird er vor Müdigkeit nicht drumherum kommen, auch wieder ins Bett zu gehen. Anders verhält es sich mit Figuren. Meist bekommt man es nicht mit, dass diese auch……
Zum Tod von Valéry Giscard d’Estaing
Guillaume Paoli schrieb dazu die passenden Worte bzw die Ergänzungen, die vermutlich in den wenigsten Nachrufen stehen: „Zum verstorbenen Präsidenten Giscard d’Estaing seien den Nachrufen ein paar fehlenden Fakten hinzugefügt:- Der „Modernisierer Frankreichs“ hatte als Verteidigungsminister den Hauptverantwortlichen für systematische …
“Es wird wieder Tag” von Minka Pradelski: 2 Generationen
Eine Pudelmütze voller Wintergeschichten
Der kleine Siebenschläfer Text von Sabine Bohlmann Illustrationen von Kerstin Schoene Thienemann Verlag, September 2020 http://www.thienemann.de gebunden Fadenheftung 128 Seiten Format: 173 x 245 mm 12,00 € (D), 12,40 € (A), 17,90 sFr….
Literatur – Heringsdorf: Usedomer Literaturtage mit Teil zwei im Livestream gestartet
Madame Nielsen
Madame Nielsen ist eine der momentan faszinierendsten Künstler*innen. Als Performancekünstler*in, Schauspieler*in, Autor*in und Sänger*in – in Skandinavien lange schon berühmt – stand die Dänin unter diversen Namen auf den Bühnen dieser Welt, die eigene Identität vielfach wechselnd und über Bord …
Carl Laszlos Erinnerungen an Auschwitz: Wo man nicht schweigen darf
Der spätere Kunsthändler Carl Laszlo schrieb 1955 über sein Überleben in den Vernichtungslagern der Nazis. Damals wollte das kaum einer lesen, jetzt ist es hohe Zeit für eine Wiederentdeckung.
Manuel Vilas: „Die Reise nach Ordesa“: Alles dunstig, seit sie fort sind
Der spanische Autor Manuel Vilas hat einen Roman über die Sprachlosigkeit in seiner Familie geschrieben. „Die Reise nach Ordesa“ liest sich in der Corona-Pandemie noch trauriger.
Augustins Fundsachen, Folge 7: »Leyer und Schwert« (Berlin und Stettin, 1824, Nicolaische Buchhandlung) von Theodor Körner
Wo auch immer der Weltreisende in Sachen Poesie“ sich gerade wieder herumtreiben mag: wenn Michael Augustin ein Buchantiquariat erspäht, dann kommt er daran nicht vorbei, ohne wenigstens in haikuhafter Kürze (aber viel lieber in balladenhafter Länge) die dort erhofften mit …
Serie: Licht an mit Terézia Mora: Zittern im Lampenschein
Durchhalten ist für eine Romanautorin die gewohnte Übung. Aber der Winter ist ja noch jung. Am Ende kommt immer die Frage, wer gewinnt: die Dunkelheit, die Kälte, oder ich?…
Nathaniel Rich – King Zeno (Buch)
New Orleans, Historie, Krimi, Mafia, Jass und Jazz Mai 1918, New Orleans. Ein italienischer Lebensmittelhändler und dessen Frau werden brutal erschlagen. Schon ist von einem Axtmörder die Rede….
„Was bittert herein?“
Anmerkungen zu Paul Celans Werk aus psychotraumatologischer SichtEssay von Annette Vieth
Gespür für das Unscheinbare
Nadja Küchenmeister hält das Leben in ihrem Gedichtband „Im Glasberg“ in alltäglichen Bildern festRezension von Mario Wiesmann zuNadja Küchenmeister: Im Glasberg. GedichteSchöffling Verlag, Frankfurt a. M….
