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Hm, schon wieder ein Haar beim Bachmann-Lesen, diesmal bei Julia Wolf. Diesmal leider nicht in der Poritze wie bei Sargnagel, sondern in einer Wanne. Die Lage des Frauenhaares gestern fand ich erotischer….
Hm, schon wieder ein Haar beim Bachmann-Lesen, diesmal bei Julia Wolf. Diesmal leider nicht in der Poritze wie bei Sargnagel, sondern in einer Wanne. Die Lage des Frauenhaares gestern fand ich erotischer….
Da gibt es eine schöne Würdigung von Uwe Wittstock auf seinem Blog „Die Büchersäufer“. Ganz richtig seine Klage darüber, daß Gernhardt nie den Büchner-Preis erhielt. Ein Versäumnis in der Tat und ersten Ranges!…
Über den Text von Sascha Macht kann man streiten. Über das dumme Geschwätz dazu auf Twitter nicht. Entsetzliche Mediendemokratie der Mediokren….
Eine großartige und sehr wichtige Serie dazu gibt es in der „Berliner Zeitung“. Und zwar von Götz Aly. Insbesondere zum Verhalten dieses dieses verlogenen Polit-Clowns Gauck lesenswert….
„Solche Mißgriffe (…) sind unvermeidlich, seitdem wir vom Baum der Erkenntnis gegessen haben. Doch das Paradies ist verriegelt und der Cherub hinter uns; wir müssen die Reise um die Welt machen, und sehen, ob es vielleicht von hinten irgendwo offen …
„Duisburg-Ruhrort“, „Das Mädchen auf der Treppe“ – diese Tatorte weckten früh schon meine Liebe zum Ruhrgebiet. Die uralten Spelunken unten am Duisburger Hafen. Ruhrlandschaft aus Schloten, Stahl und Hochöfen, diese zerstörte Stadt, die verfallene, und doch eine kleine Perle….
Die EU hat seit Jahrzehnten ohne die Schweiz existiert. Sie wird nun auch ohne die Briten auskommen. Mir geht der Affenzirkus, die Rhetorik des Alarmismus und das mediale Hochgekoche lediglich auf die Nerven….
Es existieren still und manchmal verborgen vor den Blicken der anderen jene verwunschenen Orte, wo man hofft, daß nur wenige Menschen dorthin gelangen: Parks wie auf der Pfaueninsel oder eine Landschaft wie die Uckermark, durch die wir streifen. Mit Glück …
Ich habe heute beim Spazieren die ersten Kastanienfrüchte fallen sehen. Im Regen….
Shumona Sinha erhielt den Internationalen Literaturpreis. Ob zu recht, vermag ich nicht zu sagen, da ich die anderen Bücher noch nicht kenne. Ich verwies an dieser Stelle auf die Kandidaten….
„Unsere Kultur besteht aus drei Schubfächern, von denen zwei sich schließen, wenn eines offen ist: aus Arbeit, Unterhaltung und Belehrung.“ Über Karl Kraus zu schreiben, kann nur bedeuten, Karl Kraus selbst sprechen zu lassen….
Um einen Gefühlsstadtplan von London zu schaffen, durchsuchten an der Universität Stanford Computer diverse Romane von 1700 bis 1900, um zu finden, auf welche Weise und in welcher Form Emotionen in Romanen auftauchen. Der Literaturwissenschaftler Franco Moretti nennt dieses Verfahren …
Jede Legende wird irgendwann gefällt. Vom Schnitter. Natürlich sind da seine Boxkämpfe und vor allem dieser Stil ist bemerkenswert, aber genauso, daß Muhammad Ali sich dem Vietnamkrieg verweigerte….
„Hic sunt leones“ schwang sich als Schrift früher auf Landkarten, darunter die kunstvolle Radierung eines Löwen, um die weißen Flecken der Welt zu markieren. Eine solche terra incognita ist für die meisten Nigeria. Wer keinen Grund hat, dorthin zu fliegen, …
Mit zweierlei Maß messen? Da haben wir einmal Heideggers Philosophie und zum anderen seine Äußerungen zum Politischen. Das eine ließe sich vom anderen abtrennen….
Die Namen der Bachmannlesepreiskandidaten setzen Feuilleton und Facebook geradezu in helle Aufregung. Sich überschlagende Debatten angesichts der Namen. Na ja, „Still ruht der See“ kann im Kulturbetrieb, der sich ständig selbst übertönt und überholt, ganz gut sein….
„Die Existenz des reinen Begriffs, in den der Geist aus seinem Körper geflohen, ist ein Individuum, das er sich zum Gefäße seines Schmerzes erwählte.“ (G.W….
Weshalb photographieren wir? Und wieso betrachten wir uns in Ausstellungen mit solcher Inbrunst Photographien fremder Menschen? Das sind zunächst allgemeine und nichtssagende Fragen, doch wenn wir die Bilder von Stephen Shore anschauen und uns seine US-amerikanischen urbanen oder halburbanen Räume …
In bin kein so großer Buchpreisfreund und Fan von Vorankündigungen in Blogs, aber wenn auf einer Liste etwas dabei ist, das mich interessieren könnte, schreibe ich etwas dazu. Am 25.6….
Photographien sind – trivialerweise – ein Medium, durch das wir die Welt gefiltert und wie in einer Metapher verdichtet uns betrachten können. Das reicht vom schönen und doch kalten Schein Ansel Adamsscher Landschaften bis hin zum outrierten und auf Reizwirkung …
Wer die Fondation Cartier am Boulevard Raspail betritt, dem wird, wie mittlerweile in jedem Museum von Paris, gründlich per Apparat in die Tasche geleuchtet oder per Auge in den Rucksack geblickt. Safety first. Aber die Wachmänner scherzen und lächeln zumindest …
Die Sache kocht hoch, eine undichte Stelle enthüllte am Samstag geheime Details, die jedoch die meisten bereits ahnten. Von Wissen kann leider keine Rede sein, weil es bei demokratischen Staaten unabdingbar ist, Dinge unter Verschluß zu halten. Die Öffentlichkeit muß …
Kunstwochenende in Berlin. Im kecken Ton subjektiven Befindens plaudert Ronja von Rönne in der Samstagswelt des Feuilletons prominent auf der ersten Seite über das Gallery Weekend. Sie berichtet uns, daß sie mit moderner Kunst nichts anfangen könne….
Orphisch verdreht, die alte Leier, die alten Lieder, es blüht der Flieder. Wieder. Jedes Jahr wieder….
Photographien aus Paris, geschossen und locker in Reihe eingestreut. Nicht als Tagebuch oder als Dokument gedacht, daß ich zeigte, an einem bestimmten Ort, in einer bestimmten Straße, in einem bestimmten Quartier gewesen zu sein, sondern als Blick auf eine Stadt, …